Safety Zentrum für BrennstoffzellenTechnik setzt sicheres Kamerasystem von Pilz ein

Redakteur: Reinhard Kluger

Vor kurzem wurde das Test-, Applikations-, und Assemblierungszentrum (TAZ) des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik (ZBT gGmbH) an der Universität Duisburg-Essen eröffnet. Im TAZ kann erstmals die gesamte Produktionskette von Brennstoffzellen realisiert werden. Ziel dabei ist auch, automatisierte Fertigungsprozesse zu testen. Für die Sicherheit setzt das ZBT dabei auf das dreidimensionale Kamerasystem SafetyEYE von Pilz.

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Ausschlaggebend für den Einsatz von SafetyEYE ist seine Flexibilität. Die virtuellen Schutz- und Warnräume werden am PC konfiguriert und lassen sich jederzeit ohne Aufwand an neue Anforderungen anpassen. Mit dem sicheren Kamerasystem lässt sich die Überwachung von Produktionsprozessen einfach realisieren.

Überwacht zwei Fertigungszellen

Die Assemblierung, der letzte Schritt bei der Herstellung von Brennelementen, war bis dato Handarbeit: Im TAZ soll getestet werden, wie Brennstoffzellen in einem automatisierten Prozess hergestellt werden können. Damit sich verschiedene Prozesse erproben lassen, ist die Fertigung hochflexibel ausgelegt: Zwei nebeneinanderliegende Zellen, die mit jeweils einem Portalsystem sowie Roboter ausgestattet sind, werden von je einem SafetyEYE überwacht.

Virtuelle Schutzräume sind flexibel

SafetyEYE ist eine „sehende“ Sicherheitstechnologie für die Raumüberwachung, die intelligente Sensorik mit effektiver Steuerung kombiniert. Mit dem sicheren Kamerasystem lässt sich eine lückenlose Überwachung des Gefahrenbereichs flexibel, sicher und einfach realisieren. Dabei ersetzen virtuelle Warn- und Schutzräume mechanische Barrieren. Gefahr bringende Arbeitsprozesse zum Schutz von Mensch und Maschine sicher überwacht und steuert.

Brennstoffzellen-Serienproduktion ist Ziel

Das TAZ verfügt über mehr als 600m² Fläche für die Erprobung von Fertigungsverfahren. Ziel ist es, industrietaugliche Fertigungstechniken für Brennstoffzellen zu entwickeln. Als Dienstleister für Entwicklungsverfahren soll das ZBT die Industrie unterstützen: Es bietet nicht nur die Möglichkeit, flexible Montagelinien und Systeme für Ein- und Ausfahrstrategien zu entwickeln, Feldtests zu begleiten und Qualitätskriterien zu erarbeiten, sondern auch Brennstoffzellen in Serie zu fertigen. Für letzteres sind automatisierte, hochpräzise Fertigungsprozesse die Basis. Erst diese ermöglichen eine reproduzierbare Herstellung von Brennstoffzellenstacks und -systemen.

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