Ethernet-Extender Zertifiziert nach Safetynet p

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Durch die Zertifizierung von Infrastrukturkomponenten wird sichergestellt, dass die Übertragung von Safetynet p zuverlässig funktioniert. Mit dem DSL-Ethernet-Extender IEX-402-SHDSL von Moxa wurde ein Gerät zertifiziert, das die besonderen Eigenschaften einer DSL-Kommunikation für Safetynet p nutzbar macht.

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(Safety Network)

So wird die Kommunikation über eine einfache Zweidrahtleitung anstelle des Ethernetkabels möglich. Das ist vor allem bei der Modernisierung oder Updates von Anlagen von Vorteil, sowie bei großen Entfernungen. Dieses Gerät macht den Einsatz von Safetynet p ohne großen Installationsaufwand möglich, weil bestehende Leitungen wiederverwendet werden können.

Bei den Zertifizierungstests wurden die spezifischen Eigenschaften der DSL-Übertragung berücksichtigt und die Randbedingungen für eine stabile Safetynet p-Verbindung dokumentiert und stehen damit für die Planung der Applikation zur Verfügung.

Ethernet-Extender auch für Anwendungen im Bahnbereich

Der IEX-402-SHDSL von Moxa ist ein industrieller Ethernet-Extender der Einstiegsklasse, der über einen 10/100BaseT(X)- und einen DSL-Port verfügt. Mit diesem Ethernet-Extender lassen sich Punkt-zu-Punkt-Verbindungen über Twisted-Pair-Kupferleitungen nach dem Standard G.SHDSL.bis herstellen. Das Gerät unterstützt Datenraten von bis zu 15,3 Mbps und lange Übertragungsstrecken von bis zu 8 km und eignet sich damit auch für Anwendungen im Bahnbereich. Die Serie IEX-402-SHDSL ist für den Einsatz in rauen Betriebsumgebungen ausgelegt. Das Gerät kann auf Hutschienen montiert werden, verfügt über einen erweiterten Betriebstemperaturbereich (-40 bis 75°C) und besitzt zwei Spannungsversorgungseingänge. Damit eignet es sich gut für den Einsatz in Industrieanwendungen.

Zur Vereinfachung der Konfiguration ist der IEX-402-SHDSL mit einer automatischen Verhandlungsfunktion der CO/CPE-Protokolle ausgestattet. Hierbei ist das Gerät ab Werk so vorkonfiguriert, dass es automatisch einem Gerät aller IEX-Gerätepaare den Status als Teilnehmer-Endgerät (CPE-Status) zuweist. Durch die LFP-Funktion (Link Fault Pass-through) und die Interoperabilität mit der Netzwerk-Redundanz werden die Zuverlässigkeit und Anbindung von Kommunikationsnetzen weiter verbessert. Fortschrittliche Management- und Überwachungsfunktionen einschließlich eines virtuellen Bedienfeldes bieten dem Anwender komfortable Möglichkeiten zur Fehlerbehebung.

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