Suchen

Elektroindustrie ZVEI meldet Anstieg im Auftragseingang der Elektroindustrie

| Redakteur: Katharina Juschkat

Für das erste Halbjahr 2017 meldet der ZVEI positive Zahlen: Der Auftragseingang, die Produktion und der Umsatz der Elektroindustrie stiegen an. Auch das Geschäftsklima hat sich in den Sommermonaten wieder gebessert.

Firma zum Thema

Insgesamt ging ein Bestellplus von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein.
Insgesamt ging ein Bestellplus von 8,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) meldet für das erste Halbjahr 2017 ein Bestellplus bei der deutschen Elektroindustrie von 8,7 Prozent gegenüber Vorjahr zu verzeichnen. Die Auftragseingänge aus dem Inland und aus dem Ausland wuchsen nahezu gleichmäßig, die Bestellungen aus der Eurozone legten mit 13,6 Prozent allerdings doppelt so stark zu wie die aus Drittländern.

Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Juli nach einer kurzen Verschnaufpause wieder gestiegen. Sowohl die Bewertung der aktuellen Geschäftslage als auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate fielen besser aus als im Juni. Auch die Exporterwartungen haben sich erhöht. So stieg der Saldo aus positiven und negativen Antworten gegenüber dem Vormonat von 18 auf jetzt 24 Prozentpunkte.

Erlöse mit Kunden aus Euroraum stagnieren

Die Kapazitätsauslastung in der Branche hat sich zu Beginn des dritten Quartals 2017 um mehr als zwei Prozentpunkte auf nunmehr 88,6 Prozent der betriebsüblichen Vollauslastung erhöht. Die durchschnittliche Reichweite der Auftragsbestände stieg von 2,9 auf 3,0 Produktionsmonate. Indes haben die Elektrounternehmen ihre Produktionspläne im Juli leicht gesenkt.

Die Erlöse der deutschen Elektrounternehmen beliefen sich im Juni auf 16,8 Milliarden Euro und lagen damit um 5,5 Prozent über ihrem Vorjahreswert. Der Inlandsumsatz wuchs um 7,7 Prozent auf 8,2 Milliarden Euro, der Auslandsumsatz um 3,7 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. Hier stagnierten die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum bei 3 Milliarden Euro, während das Geschäft mit Drittländern einen Anstieg um 5,9 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro verzeichnete.

(ID:44842393)