Dokumentationssoftware

Augmented Reality erweitert die Realität für Maschinen

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So wird aus der Wirklichkeit Augmented Documentation

Grundlage der Augmented Documentation-App ist das 3D-Modell der zu dokumentierenden Maschine. Es werden die Points of Interest (Ort von Interesse) in geometrischen Strukturen mit eindeutigen Schlüsseln, sogenannten P-Klassen, verknüpft. Als Informationsmodell findet hierbei die Produkt-Information-Klassifizierung Verwendung. Jede Information wird so klassifiziert und in Cosima go!, dem XML-Redaktionssystem von Docufy, abgespeichert. Damit ist sie quasi eindeutig beschriftet und so jederzeit abrufbar. Informationen sind dabei jedoch nicht nur Textbausteine, die beispielsweise die Funktion eines Schalters erklären, sondern auch Produktfotos, Sicherheitshinweise, Demovideos, etc., die das Produkt oder Merkmal inhaltlich ergänzen bzw. noch näher beschreiben.

Ist die Klassifizierung abgeschlossen, lassen sich im Redaktionssystem die Informationen einfach, schnell und punktgenau dem entsprechenden Point of Interest (POI) des 3D-Modells zuordnen. Dabei dient die P-Klasse als Schlüssel, die I-Klasse drückt die Art der Information aus. In einem automatischen Publikationsprozess werden das 3D-Modell und alle zugehörigen Informationen anschließend auf Knopfdruck in das Publikations-Tool TopicPilot übertragen: Aus 3D-Modellen, redaktionellen Inhalten und der Wirklichkeit wird so Augmented Documentation. Anwendungen können dabei mit geringem Aufwand vollständig und auf Basis von Standardsoftware in der Technischen Dokumentation erstellt werden. Damit können kostspielige neue IT-Projekte entfallen. Die Inhalte der Dokumentation können jederzeit direkt aus dem Redaktionssystem in die AR-App geladen und mobil publiziert werden. Uwe Reißenweber, Geschäftsführer der Docufy erläutert: „Ein Vorteil an der Kombination von Topic-Pilot mit der AR-App von Re'flekt ist, dass sich der Nutzer nicht mehr darum kümmern muss, wie er herausfindet, um welches Maschinenbauteil es sich handelt. Das erledigt das Tracking. Und er muss nicht einmal mehr unterscheiden, welche Informationen nun für ihn oder eine andere Nutzergruppe bestimmt sind. Diese Selektion geschieht durch die unterschiedlichen Anmeldedaten des Nutzers ganz automatisch. Die individuelle Informationsbeschaffung geht dadurch sekundenschnell und der Anwender bekommt genau das - und auch nur das - was er gerade braucht.“

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