Prognose Nachfrage nach Automatisierung steigt in neuen Branchen

Quelle: Comau 2 min Lesedauer

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Für Branchen wie die Logistik ist die Automatisierung eine große Herausforderung. Zu viele unterschiedliche Variablen und dynamische Prozesse machen sie zu einem komplizierten Umfeld für Roboter – bis jetzt.

Damit sich Automatisierung weiter verbreiten kann, braucht es vor allem einfache Programmierung und Steuerung.(Bild:  Comau)
Damit sich Automatisierung weiter verbreiten kann, braucht es vor allem einfache Programmierung und Steuerung.
(Bild: Comau)

Der Automatisierer Comau hat eine aktuelle Prognose zur Zukunft der Branche abgegeben. Laut einer Mitteilung schätzt das Unternehmen, dass Automatisierung in Branchen wie Logistik, erneuerbare Energien und Schiffsbau in den nächsten sieben Jahren ein zweistelliges Wachstum erfahren werden. Gleichzeitig bewege sich die Automatisierung immer mehr hin zu Flexibilität und Nachhaltigkeit. Vor allem softwaregesteuerte Lösungen würden in naher Zukunft entscheidend für den Markt werden.

Roboteranwendungen in der Logistik wachsen stark

Branchen wie Logistik und Fulfillment weisen laut Comau aktuell nur ein niedriges Automatisierungsniveau auf. Das Unternehmen schätzt, dass bis zu 80 Prozent der Lagerhäuser nur begrenzte oder gar keine Automatisierung haben. Insbesondere Anwendungen wie robotergestütztes Picken und die Nutzung von mobilen Robotern sollen mit einer Rate von fast 40 Prozent pro Jahr wachsen. Beim Bau oder Schiffsbau bestehe dagegen ein zunehmender Bedarf an mobilen Manipulatoren. Mobile Manipulatoren, bestehend aus einem kollaborativen Roboterarm, der auf einer autonomen mobilen Plattform montiert ist, sind darauf ausgelegt, in den kompliziertesten und unstrukturiertesten Umgebungen zu arbeiten, die typischerweise durch kleine Räume ohne Platz für Sicherheitszäune gekennzeichnet sind. Sie müssen dort ständig ändernden Prozessvariationen bewältigen und sich leicht an unterschiedliche Anwendungen anpassen können, ohne die zugrunde liegende Software- oder Hardwarearchitektur des Systems zu ändern.

Software als Schlüssel

Die nächste Generation der Robotik müsse nachhaltiger und erschwinglicher werden. Das bedeutet, dass eine Neuprogrammierung und Wiederverwendung vorhandener Roboter für neue Linien möglich werden muss. Auch Miet- oder Leasingmodellen werden zunehmend interessanter für Unternehmen, heißt es weiter. Auch die Roboterprogrammierung müsse sich verändern. Für Comau heißt die Lösung: Wahrnehmungs- und Sensorsysteme gestützte Robotik mit Unterstützung durch KI. Dies ermögliche es, die Leistung der automatisierten Prozesse trotz Prozessvariabilität und sich ständig ändernder Produktmischung aufrechtzuerhalten.

Die Einführung einer neuen Generation von Robotern könne vor allem mithilfe von Software beschleunigt werden. Da fortschrittliche Robotik stark von Software gesteuert wird, glaubt Comau, dass es einen starken Bedarf an einfach zu bedienender und leicht zu implementierender Automatisierungssoftware gibt, um die Qualifikationslücke zu überwinden.

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