Umfrage Automatisierung scheitert oft an hohen Investitionskosten

Quelle: Robco 1 min Lesedauer

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Obwohl Unternehmen massiv von der Automatisierung profitieren könnten, setzen sie entsprechende Projekte nicht um. Meistens scheitert es am Geld.

In mittelständischen Unternehmen besteht viel Bedarf an Automatisierung, oft fehlen jedoch die Ressourcen dafür.(Bild:  Robco)
In mittelständischen Unternehmen besteht viel Bedarf an Automatisierung, oft fehlen jedoch die Ressourcen dafür.
(Bild: Robco)

Fast jedes zweite deutsche Industrieunternehmen hat auf Automatisierungsprojekte verzichtet, weil die Anfangsinvestitionen zu hoch erschienen. Laut einer Mitteilung des Münchner Robotik-Unternehmens Robco gaben 49 Prozent der befragten Betriebe die hohen Investitionskosten als Haupthindernis an. Gleichzeitig identifizierten 52 Prozent den Fachkräftemangel als größte operative Herausforderung.

Die befragten Unternehmen planen vor allem mit neuen KI-basierten Anwendungen. (Bild:  Robco)
Die befragten Unternehmen planen vor allem mit neuen KI-basierten Anwendungen.
(Bild: Robco)

Die Umfrage unter 250 Entscheidern aus deutschen Industriebetrieben zeigt allerdings auch: Wer investiert, profitiert messbar. 49 Prozent der automatisierenden Unternehmen konnten ihre Betriebskosten senken, 46 Prozent steigerten Qualität und Produktivität, 42 Prozent reduzierten manuelle Fehler.

Besonders erfolgreich sind Automobilhersteller (64 % Kostensenkung) und Logistikunternehmen (53 %).

Trotz dieser Erfolge setzen Betriebe bei der Finanzierung noch überwiegend auf klassische Kaufmodelle oder staatliche Förderungen. Alternative Modelle wie Leasing nutzen nur 35 Prozent, Revenue-Share-Vereinbarungen sogar nur 25 Prozent. Bei kleineren Unternehmen unter 250 Mitarbeitern liegt die Quote noch niedriger.

„Mit alternativen Finanzierungsmodellen wie Robot-as-a-Service-Lösungen geht es deutlich einfacher, denn sie ermöglichen geringere Einstiegskosten und schnellere Entscheidungen. Trotzdem nutzen bisher nur wenige Unternehmen diese Chance", sagt Robco-CEO Roman Hölzl. Statt hoher Anfangsinvestitionen ermöglichen planbare Gebühren eine risikoärmere Umsetzung. Die Automatisierungsreife deutscher Betriebe ist dabei höher als oft vermutet: 30 Prozent weisen bereits einen hohen Reifegrad auf, 88 Prozent planen weitere Investitionen in den nächsten drei Jahren.

Die vollständige Studie kann auf der Website von Robco heruntergeladen werden.

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