Mit dem neuen Jahr bringen die Hersteller ihre neuen Produkte für die großen Messen des Jahres in Position. Viele setzen dabei auf leistungsfähigere Cobots und natürlich KI.
Aktuelle Produktneuheiten aus der Robotik drehen sich vor allem um Logistikprozesse.
(Bild: Kuka)
Mobiler Cobot mit höherer Traglast
Der MC600 ist die neueste Ergänzung des ständig wachsenden Portfolios von Mir-Go-Approved-Produkten.
(Bild: Mobile Industrial Robots)
Mobile Industrial Robots hat den Mir MC600 vorgestellt. Der neue mobile Roboter kombiniert eine Traglast von bis zu 600 Kilogramm mit der Reichweite und Flexibilität der Leichtbauroboter UR20 und UR30 von Universal Robots, die für die Handhabung schwerer Lasten konzipiert sind, so der Hersteller. Dadurch eignet sich der Roboter für Anwendungen wie Palettieren, Kistenhandling und Maschinenbestückung, selbst bei höheren Traglasten und in anspruchsvollen Umgebungen. Durch den kontinuierlichen Betrieb und die Fähigkeit, mehrere Maschinen zu bedienen, steigere der MC600 die Produktivität erheblich und entlastet Mitarbeitende von körperlich belastenden Tätigkeiten. So verbessert der Roboter nicht nur die Effizienz, sondern trägt auch zur Arbeitssicherheit und einer besseren Ergonomie bei.
7. Achse für den Cobot
Neben einem erweiterten horizontalen Aktionsradius von bis zu 10 Metern zeichnet sich die Movotrak CTU durch eine intelligente Kollisionserkennung aus.
(Bild: Thomson Industries)
Thomson Industries bietet erstmals eine Reichweitenverlängerung für Cobots an. Die neue Movotrak CTU (Cobot Transfer Unit), auch als „7. Achse“ bezeichnet, verfügt über eine konfigurierbare Kollisionserkennung, die entscheidende Vorteile sowohl bei der Programmierung als auch bei der Steuerung des Roboters bietet. Parallel dazu wurde eine Robot Transfer Unit (RTU) für Industrieanwendungen auf den Markt gebracht, die flexibel mit dem gewünschten Motor und Frequenzumrichter kombiniert werden kann. Neben einem erweiterten horizontalen Aktionsradius von bis zu 10 Metern zeichnet sich die Movotrak CTU laut dem Hersteller durch eine intelligente Kollisionserkennung aus, die den Roboter sofort stoppt, wenn er auf ein Hindernis stößt.
KI-Roboterberater für Automatisierer
Der neue KI-Chatbot unterstützt Nutzer durch eine schriftliche Interaktion dabei, passende LCA-Komponenten zu finden.
(Bild: Igus)
Igus hat die Online-Plattform RBTX.com um einen neuen KI-Chatbot erweitert. Der interaktive Berater soll es Unternehmen mit wenig Vorerfahrung und technologischem Know-how ermöglichen, schnell und sicher Low-Cost-Automationslösungen zusammenzustellen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dabei greift die künstliche Intelligenz auf die Erfahrungsdaten von hunderten Projekten zurück, die Unternehmen mithilfe von RBTX bereits erfolgreich automatisiert haben. Igus will den KI-Berater zukünftig weiter ausbauen: So soll es beispielsweise möglich sein, dass der Berater Bilder und Videomaterial von Referenzen in seine Antworten einbettet und LCA-Komplettlösungen mit einem Richtpreis entwickeln kann.
Einrichtungszeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren
Die No-Code-Programmierung senkt Automatisierungshürden für Einsteiger und Experten.
(Bild: ABB)
ABB hat mit App Studio ein neues Software-Tool zur Verfügung gestellt, mit dem Anwender aller Kenntnisstufen schnell und einfach individuelle, grafische Benutzeroberflächen für Roboter erstellen können. Laut dem Hersteller ist die Lösung mit einer intuitiven Bedienung sowie mit Funktionen wie einer kollaborativen, cloudbasierten Bibliothek ausgestattet. So sollen sich mit App Studio die Einrichtungszeiten um bis zu 80 Prozent reduzieren. Das Tool ist mit allen ABB-Robotern, die auf der Omnicore-Steuerungsplattform laufen, kompatibel. Nach Installation der Software können Anwender ein bereits verwendetes Setup wiederverwenden oder aus einer cloudbasierten Bibliothek Templates, Modelle, Bausteine und Beispiele auswählen – in zwanzig verfügbaren Sprachen. Darüber hinaus lassen sich individuelle Benutzeroberflächen für jedes Gerät und jede Anwendung erstellen, einschließlich des Omnicore-Handbediengeräts Flexpendant, Tablets und Mobiltelefone.
Palettierroboter für Schwerstarbeiten
Ein echtes Kraftpaket: Der KR Fortec Ultra PA von Kuka kann bis zu 800 Kilogramm anheben.
(Bild: Kuka)
Kuka bringt neue Palettierroboter auf den Markt: KR Fortec PA zeichnet sich durch seine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm und seine hohe Reichweite aus. Mit seinem schlanken Design bietet er laut dem Hersteller nicht nur eine bemerkenswerte Wendigkeit, sondern auch eine herausragende Performance. Ergänzend dazu kommt der KR Fortec Ultra PA auf den Markt. Der Palettierroboter der Schwerlastklasse hebt Lasten bis zu 800 Kilogramm und findet Anwendung in verschiedenen Branchen, einschließlich des Bausektors, wo er für das Palettieren schwerer Steine eingesetzt werden kann. Beide Roboter können auf die konfigurierbaren Linearachsen montiert werden – der KR Fortec PA auf der KL 4000 und der KR Fortec Ultra PA auf der KL 5000, wodurch ihr Arbeitsbereich auf bis zu 31 Meter vergrößert werden kann.
Multifunktionsgreifer erhöht Flexibilität von Depalettierrobotern
Mit seinem innovativen Multifunktionsgreifer bringt Polyplan neue Vielseitigkeit in die robotergeführte Depalettierung.
(Bild: Polyplan)
Polyplan hat seinen neuen Multifunktionsgreifer für die Depalettierung präsentiert. Er ermöglicht es ein und demselben Roboter, ohne Umbau oder Modifikation sowohl KLT als auch EPP-Boxen, Kartons und Palettendeckel zu handhaben. Je nach Projekt und Kundenvorgabe kann der Multifunktionsgreifer in die meisten gängigen Roboter, wie z. B. der Hersteller Kuka, ABB oder Fanuc integriert werden. Beim Greifen von KLTs nutzt der Multifunktionsgreifer seine servomotorische Aufnahmemechanik, die je nach Kistentyp und Orientierung automatisch verfährt und sich der Position der Greiflöcher des betreffenden KLT anpasst. Zwei robotergesteuerte Servomotoren treiben dabei die Linearverfahreinheiten des Greifers an, der Linearvorschub der Greiferachsen erfolgt über Spindeltriebe. Überwacht werden die Fahr- und Greifbewegung durch induktive Initiatoren, die das korrekte Greifen des KLT ebenso zuverlässig detektieren wie das Übergreifen eines KLT, eine Kollision oder den Endanschlag der Spindeltriebe.
Stand: 08.12.2025
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Robco veröffentlicht neue Software-Updates
Robco Studio vereint als innovative Web-Anwendung Robotermanagement, Simulation und Visualisierung auf einer zentralen Plattform.
(Bild: Robco)
Robco hat die neuen Updates ihrer No-Code-Software Robflow und Managementplattform Robco Studio vorgestellt. Laut einer Mitteilung wurden die Bereiche Präzision, Benutzerfreundlichkeit und Systemintegration optimiert. Das Robflow Update v5.4 ermöglicht nun unter anderem präzise kurvenförmige Bewegungen und vereinfacht das Testen von Programmabläufen. Robco Studio wurde um leistungsstarkes Flottenmanagement und cloudbasierte Workflow-Erstellung erweitert. Der neue Testing Mode visualisiert jeden ausgeführten Programmschritt (Node) und ermöglicht es, einzelne Schritte – etwa eine Folge von Bewegungsabläufen – isoliert auszuführen. Dies vereinfacht die Fehlersuche erheblich, da Anpassungen ohne Neustart des Gesamtprozesses vorgenommen werden können. Eine optimierte Suchfunktion navigiert zielsicher durch komplexe Abläufe – besonders hilfreich bei der Suche nach spezifischen Variablennamen, Typen oder Bewegungsmustern.