Visualisierung Bediensystem ist anpassbar in Design und Funktionalität
Etwa 1.500 Anlagen für die Oberflächenbeschichtung sowie für vor- und nachgelagerte Bearbeitungsschritte hat Aucos weltweit automatisiert. Seit drei Jahren setzt der anerkannte Spezialist für Fertigungstechniken, wie das Galvanisieren, Ätzen oder Lackieren, durchgehend auf Visualisierungslösungen von Lenze. Die Anforderungen an die Terminals sind dabei ebenso breit gefächert und anspruchsvoll wie das Einsatzspektrum der Beschichtungsanlagen.
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„In den Jahren nach der Gründung unseres Unternehmens im Jahr 1979 lag der Schwerpunkt unseres Geschäfts noch auf der Galvanik, heute beherrschen wir das gesamte Feld der Oberflächenbeschichtungsverfahren“, erläutert Dipl.-Ing. Andreas Schuhmacher, Prokurist der Aucos Elektronische Geräte GmbH in Aachen. „Entsprechend finden sich unter den von uns automatisierten Anlagen neben Verkupferungsautomaten für die Leiterplattenfertigung und Nickel-Chrom-Anlagen für Sanitärarmaturen auch Verzinkungsanlagen für Massenartikel und Anodisieranlagen für Aluprofile sowie Lackieranlagen und Anlagen für die Prozessierung von Wafern in der Solarfertigung.“
Für raue Umgebungen
Die eingesetzten Automatisierungsgeräte und hier insbesondere die vielfach an exponierter Stelle der Anlage montierten Visualisierungsterminals müssen demzufolge mit sehr unterschiedlichen, teils sehr rauen Umgebungsbedingungen zurechtkommen. „Auf der einen Seite des Einsatzspektrums haben wir Eloxal-Automaten und Galvanisieranlagen, die in Fertigungshallen mit einer fast alles korrodierenden Atmosphäre stehen und Staub, hohen Temperaturen sowie Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Auf der anderen Seite finden sich Ätzanlagen für Wafer, die in klimatisierten und staubfrei gehaltenen Rein- oder Grauräumen ihren Dienst verrichten“, erläutert der Aucos-Manager. Soll hier, wie von den Verantwortlichen von Aucos gewünscht, eine einheitliche Visualisierungslösung eingesetzt werden können, ist ein Visualisierungsgerät gefragt, das gegen äußere Einflüsse wie hohe Temperaturen nicht nur unempfindlich ist, sondern selbst auch keine Verunreinigungen emittiert.
Proprietäres System abgelöst
„Bis zu dem Wechsel auf die jetzt von uns genutzte Lenze-Lösung haben wir als Visualisierungsplattform ein proprietäres System auf Basis eines Standardgehäuses eingesetzt, in das wir in Eigenregie ein Einbaugerät montiert hatten“, blickt Schuhmacher zurück. „Diese Lösung war mit dem Nachteil behaftet, dass wir auf den Geräten huckepack noch eine zusätzliche Kühleinheit anbringen mussten, wenn aufgrund der Betriebsbedingungen der Anlage mit einem Anstieg der Außenlufttemperaturen auf über 40 Grad zu rechnen war. Die ohnehin schon voluminösen und gewichtigen Gehäuse wurden dadurch noch größer und schwerer.“
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