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Welchen besonderen Nutzen bieten Sie mit dieser Marechal-Technologie Ihren Kunden
Andreas Bross: Die Marechal-Technologie basiert auf einem Stirndruck-Kontaktsystem, das dem Kunden ein einfaches und sicheres Handling der Steckvorrichtungen gewährleistet. Marechal-Dekontaktoren können bis 250 Ampere unter Last getrennt werden. Ein einfacher Knopfdruck auf den Auslösehaken der Steckvorrichtung unterbricht den Stromkreis, so dass die Steckvorrichtung beim Herausnehmen des Steckers lastfrei ist. Im ungesteckten Zustand schützt eine Drehsicherheitsscheibe an der Dose vor unbeabsichtigten Zugriffen auf spannungsführende Teile. Fast alle Baureihen verfügen über Schutzart IP66/IP67, die automatisch beim Stecken erreicht wird - ohne weitere Handgriffe. Für den Kunden bedeutet dies maximale Bedien- und Betriebssicherheit.
Können Sie ein Anwendungsbeispiel beschreiben?
Andreas Bross: Beim Anschluss von Pumpen und Motoren, zum Beispiel, bieten Marechal-Dekontaktoren erhebliche Vorteile. Bei anstehenden Wartungs- und Reparaturarbeiten lässt sich die Stromzufuhr jederzeit sicher per Knopfdruck trennen - ohne aufwendiges Abklemmen und dem damit verbundenen Zeitverlust. Das senkt die Stillstandzeiten und die Betriebskosten.
Immer wieder liegt die Betonung bei Ihren Produkten auf dem Thema Sicherheit: sicher stecken, bedienen, trennen, Ex-sicher. Wie gewährleisten Sie diese Qualität?
Hans-Peter Hinz: Die Sicherheit wird zum einen durch die Stirndruck-Kontakttechnologie gewährleistet und zum anderen durch die ausschließliche Verwendung von hochwertigen Materialien bei der Herstellung unserer Produkte. Die Kontakte aus Silber-Nickel sind korrosionsbeständig und widerstehen hohen Steckzyklen. Die Gehäuse aus PBT oder Metall sind robust und stoßfest mit Schutzart IK08 bis IK10.
Welche Geschäftsfelder sind für MEG gegenwärtig am bedeutsamsten und sind zukünftig angedacht?
Hans-Peter Hinz: Für die Marechal Electric Group liegt der Schwerpunkt auf der herstellenden und verarbeitenden Industrie, besonders in Bereichen mit schwierigen Einsatzbedingungen, wie zum Beispiel in der Eisen- und Stahlindustrie, der Nahrungsmittelindustrie, Abwasseraufbereitung, Berg- und Tunnelbau, Luftfahrt, chemische Industrie.
Zukünftig wird auch der Markt der erneuerbaren Energien eine größere Rolle spielen. In diesem Jahr etwa sind wir Aussteller auf der Husum Wind Energy.
Des Weiteren sehen wir großes Potential im Bereich der Maschinenhersteller als Erstausrüster oder Umrüstung fest angeschlossener Anlagen.
Was bieten Sie Ihren Kunden zum Thema kundenspezifischer Entwicklungen an?
Andreas Bross: Wir setzen auf Flexibilität und Reaktionsvermögen, um auf technische Anforderungen aus aller Welt zielgenau mit maßgeschneiderten Angeboten zu antworten. Ein Beispiel hierfür ist das Thema elektromagnetische Verträglichkeit: Unser Sortiment an EMV-Steckvorrichtungen und -Verbindern wurde aufgrund von Kundenanforderungen entwickelt und vorangetrieben: Der vermehrte Einsatz von frequenzgeregelten Antrieben erfordert geschirmte Lösungen, um auch in sensiblen Bereichen einen störungsfreien Betrieb zu sichern.
Welchen Anforderungen müssen Sie in Ihrem Markt- bzw. Wettbewerbsumfeld in den nächsten Jahren begegnen?
Hans-Peter Hinz: Unser Markt- und Wettbewerbsumfeld ist einem stetigen Wandel unterworfen. Wir setzen auch in Zukunft auf Innovation und Industriekompetenz. Hochdifferenzierte Lösungen für jede Branche zu bieten ist eine der besonderen Stärken der Marechal Electric Group, die wir in Kooperation mit unseren Kunden noch weiter ausbauen werden.
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