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Blitzstrom- und Überspannungsschutz für die Energieseite
Die Anlagenteile und elektrischen Geräte in den einzelnen Schutzzonen müssen einer möglichen Belastung und Gefährdung standhalten. Für den Fall, dass dies nicht möglich ist, müssen zur Vermeidung von Störungen und Ausfällen geeignete Maßnahmen an den Grenzen der Zonen installiert werden. Diesen Schutz ermöglicht ein niederimpedantes Potentialausgleichsystem, das aus Schirmung und räumlicher Trennung sowie Blitzstrom- und Überspannungsableitern besteht. Die Blitzstrom- und Überspannungsableiter reduzieren die Störgrößen auf ein unschädliches Maß.

Auf der Energieseite ist ein dreistufiges Konzept erforderlich. Hier nutzen viele Produzenten und Betreiber von Windenergie-Anlagen leistungsstarke Blitzstromableiter vom Typ 1 – zum Beispiel aus den Serien Flashtrab und Flashtrab Compact Plus von Phoenix Contact. Eingesetzt werden diese Komponenten am Zonenübergang von LPZ 0A nach LPZ 1.
Um den Gefährdungspegel weiter zu reduzieren, kommen am Übergang von LPZ 1 nach LPZ 2 Überspannungsschutz-Geräte vom Typ 2 zum Einsatz – etwa aus der Produktfamilie Valvetrab. Am Zonenübergang von LPZ 2 nach LPZ 3 sind Überspannungsableiter vom Typ 3 sinnvoll – wie etwa aus der Produktfamilie Plugtrab.
MSR- und Kommunikationstechnik einbeziehen

Zwar spielt die Energietechnik beim Betrieb einer Windenergieanlage die zentrale Rolle, zur Erhöhung der Anlageverfügbarkeit muss aber auch die MSR- und Kommunikationstechnik mit in das Schutz- und Sicherheitskonzept einbezogen werden. Hier bietet Phoenix Contact mit Plugtrab PT ein umfassendes Produktprogramm zum Schutz digitaler und analoger Signale.
Timo Konieczny, Technical Support Überspannungsschutz Trabtech, Phoenix Contact
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