Mikroelektronik Neues Netzwerk für Chipdesign in Deutschland

Quelle: Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland 1 min Lesedauer

Ob Autos, Mobiltelefone oder Waschmaschinen: Kein elektrisches Gerät kommt ohne integrierte Schaltung aus. Das Chipdesign ist der wesentliche Schritt, um Mikroelektronik für zukünftige Produkte und Anwendungen zu entwerfen.

Mikrochips sind entscheidend für aktuelle und zukünftige Technologien. (Bild:  Brian - stock.adobe.com)
Mikrochips sind entscheidend für aktuelle und zukünftige Technologien.
(Bild: Brian - stock.adobe.com)

Forschungs- und Innovationseinrichtungen haben das Netzwerk „Chipdesign Germany“ gegründet. Laut einer Mitteilung handelt es sich dabei um eine Plattform für den vorwettbewerblichen, offenen Austausch zwischen allen am Chipdesign beteiligten Akteuren. Es wird von den vier Kooperationspartnern Edacentrum GmbH, Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD), der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau und der Leibniz Universität Hannover getragen.

Aufgabe des Netzwerks ist es, dem Chipdesign eine Stimme zu geben, um seine Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar zu machen, heißt es weiter. Konkret bedeutet dies etwa, Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu entwickeln und Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen in der Mikroelektronik zu unterstützen. Auch die Politik soll zu allen Fragen des Chipdesigns und der Positionierung Deutschlands in der Mikroelektronik beraten werden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das neue Netzwerk für drei Jahre mit vier Millionen Euro. Ziel ist es, dass über Kompetenz im Chipdesign die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gestärkt und technologische Souveränität in Europa gewonnen wird, so das FMD.

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