Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. Cluster Sensorik präsentierte sich auf der Sensor+Test 2010

Redakteur: Sariana Kunze

Mit dem bewährten Gemeinschaftsstand-Konzept präsentiert sich das Cluster Sensorik an drei Messetagen auf der Sensor+Test 2010.

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Die 15 Mit-Aussteller bekamen auf der Messe sogar Besuch von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel: „Der bayerische Cluster Sensorik konnte 15 Aussteller für seinen Gemeinschaftsstand auf dieser führenden Messe für Sensoren sowie Mess- und Prüftechnik gewinnen. Das zeigt, wie hoch die Akzeptanz des Clusters und seiner Arbeit bei den Unternehmen der Branche ist.“ Gerade in der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Lage seien die kleinen und mittleren Unternehmen auf Unterstützer wie den Cluster Sensorik angewiesen, die den Unternehmen Kontakt vermitteln, Kooperation organisieren und bei Innovationen behilflich sind.

„Die Sensorik hat sich Dank ihrer Innovationskraft als krisenresistente Querschnittstechnologie mit reichlich Zukunftspotenzial erwiesen“, analysiert Clustergeschäftsführer Dr. Hubert Steigerwald die gegenwärtige Marktsituation. Dazu liefere das Clustermanagement Sensorik eine entscheidenden Beitrag, der klar am Nutzen der Unternehmen ausgerichtet ist. „Wir sind der Kümmerer für jeden Akteur in der Sensorikbranche“, betont Dr. Steigerwald, der gerade die klein- und mittelständischen Unternehmen im Sensorikmarkt mit speziellen Cluster-Dienstleistungen fördern will.

Unter diesen zahlreichen Projekten lauften etliche Kooperationsprojekte, wie zum Beispiel das clusterübergreifende Medizin-Projekt TeKaMIC (Teilautonome Kameraanachführung für die minimalinvasive Chirurgie) mit einem Volumen von über einer Mio. Euro zumsammen mit sieben bayerischen Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Aktuell gestartet wurden darüber hinaus weitere hochinteressante FuE-Projekte, wie zum Beispiel die Neuentwicklung eines Messverfahrens für die Landwirtschaftliche Düngebedarfsermittlung. Das Projekt dient zum effizienten und gezielten Einsatz landwirtschaftliche Düngebedarfsermittlung. Das Projekt dient zum effizienten und gezielten Einsatz von Düngemittel. Hier hat die Firma Fritzmeier Umwelttechnik einen Partner gesucht, der verschiedene innovative Ansätze in einem Gesamtsystem für ein marktfähiges Produkt integriert. An der Lösung für diesen Ansatz arbeitet derzeit das Team um Clustermanager Dr. Steigerwald zusammen mit mehreren Partnern aus dem Cluster Sensorik.

Eine Auswahl dieser innovativen Unternehmen war am Gemeinschaftsstand „Cluster Sensorik - Sensors made in Bavaria“ vertreten. Die Mit-Aussteller präsentieren ein große Bandbreite an viel versprechenden, marktfähigen Produkten und Innovationen. Ein Paradebeispiel dafür ist die Sensorfolie der evopro systems engineering aus Regensburg, die unter dem Teppichboden verlegt wird und zur Sturzdetektion für ältere Menschen dient. Als weitere Attraktionen war ein von AVL Software and Functions zum Elektroauto umgebauter BMW 3er sowie leistungsstarke LED-Beleuchtungssysteme der OSRAM Opto Semiconductors vor Ort auf der Messe ausgestellt. Darüber hinaus präsentierte das Erlangener Fraunhofer Institut ISI eine Kamerasoftware zur treffsicheren Erkennung von Geschlecht, Alter und Gemütszustand bei Probanden. Hier hat sich bereits ein Anwender gemeldet, der die Technik bei guten Marktchancen mit reichlich Potenzial zum Einsatz bringen will.

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