Codeleser

Codes ohne Fehler: So lassen sich Systemausfälle vermeiden

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Auch das noch: aktive Verbesserung der Leseperformance

Das ist aber noch nicht alles: Diese Geräte liefern nicht nur die Code-Qualität als solche, sondern tragen selbst aktiv zu einer besseren Leseperformance bei. Eine spezielle Polarisationsfilter-Technologie verbessert die Ergebnisse signifikant, wenn sich die Codes auf spiegelnden Materialien, Metallen, Kunststoffen, Leiterplatten oder unter Folienverschweißungen befinden bzw. ungünstige Licht- und Beleuchtungsverhältnisse vorherrschen.

Auch Lesevorgänge von DPM-Codes (Direct Part Marking), die häufig auf glänzenden Metalloberflächen aufgebracht sind, profitieren vom Polarisationsfilter. Gilt es, Codes auf runden Gegenständen zu lesen, kommt die große Schärfentiefe bzw. der Leseabstandsbereich von 70 bis 180 mm zum Tragen.

Ein weiteres interessantes Feature ist die „Modulvergrößerung“: 2D-Codes setzen sich aus gleichgroßen weißen und schwarzen Quadraten, sogenannten Modulen, zusammen. Beim Drucken mit zu wenig Tinte kann es passieren, dass die schwarzen Flächen zu klein geraten und gleichzeitig die weißen Bereiche zu groß. Die Modulvergrößerung des OPC120, eine Art Filterfunktion, korrigiert dieses Ungleichgewicht zwischen schwarz und weiß per Software und verhindert so Leseprobleme.

Wertvolle Zusatzfunktionen

Die Codeleser OPC120 lesen alle gebräuchlichen 1D- und 2D-Codes und bewältigen 100 Lesungen/s bzw. Bandgeschwindigkeiten bis 10 m/s. Sie zeichnen sich zudem aus durch zahlreiche Funktionen, wie das Decodieren von bis zu 200 mm langen 1D-Codes durch Multiaufnahmen oder die Anwesenheitserkennung und Logoerkennung zur Überprüfung veränderlicher bzw. statischer Merkmale und Daten. Zum komfortablen Parametrieren der Geräte steht die PC-Software Vision Configurator zur Verfügung. Die Codeleser sind wahlweise in einer Ausführung mit serieller RS232-Schnittstelle und Ethernet-TCP/IP-Port sowie Profinet-Anschluss erhältlich. Ein Highlight der mit Profinet ausgestatteten Systeme ist der integrierte 2-Port-Switch, der eine direkte Vernetzung beliebig vieler Codeleser in Linientopologie erlaubt.

„Mit den Codelesern der Baureihe OPC120 gibt Pepperl+Fuchs den Anwendern ein mächtiges Werkzeug an die Hand, um einerseits 1D- und 2D-Codes auch unter schwierigen Bedingungen stets sicher zu decodieren und andererseits, um drohenden Systemausfällen in Warenfluss und Logistik schon im Vorfeld entgegenzuwirken. Die an ISO/IEC 15415 angelehnte Bewertung der Code-Qualität versetzt den Anlagenbetreiber in die Lage, Fehlerursachen gezielt aufzuspüren und rechtzeitig zu beseitigen bevor es zu wirklichen Störungen im Betriebsablauf kommt“, fasst der Experte zusammen.

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