Das neue Portfolio Robot PLUS von SCHUNK bietet vielseitige Möglichkeiten für die flexible Roboterautomatisierung. Es umfasst Werkzeugwechsler, Ausgleichseinheiten und 6-Achsen-Kraft-Momenten-Sensoren, die sich variabel mit Greifern aus dem umfangreichen SCHUNK-Portfolio kombinieren lassen. Damit ermöglicht SCHUNK eine flexible und effiziente Gestaltung von End-of-Arm-Lösungen aus einer Hand.
Der Werkzeugwechsler CPS ist durchgängig kompatibel zu bestehenden SCHUNK-Systemen. Mit schnellen Wechselzyklen zwischen verschiedenen Endeffektoren minimiert er Maschinenstillstände und steigert die Produktivität.
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Flexibilität ist der Schlüssel moderner Automatisierung – und SCHUNK liefert die passenden Lösungen. Der Technologiepionier erweitert sein zukunftsfähiges End-of-Arm-Portfolio für Roboteranwendungen, hergestellt von SCHUNK in Deutschland. Das Portfolio deckt den Bereich zwischen Roboterflansch und Endeffektor ab und lässt sich flexibel an individuelle Bedürfnisse anpassen. Damit stellt das Unternehmen die Weichen für die Zukunft und baut zugleich auf jahrzehntelanger Erfahrung in der Automatisierungstechnik auf.
Werkzeugwechsler: effizient die Bauteilevielfalt meistern
Mit einem Werkzeugwechsler sind Roboter in der Lage, unterschiedliche Handhabungs- oder Bearbeitungsaufgaben flexibel und ohne zusätzlichen Rüstaufwand auszuführen. Mit ihnen lassen sich Greifer, Werkzeuge und andere Endeffektoren schnell und unkompliziert tauschen. Das reduziert Stillstandzeiten auf ein Minimum. Das Robot PLUS Portfolio beinhaltet aktuell drei verschiedene Produkte aus diesem Bereich.
Für Industrieanwendungen eignen sich die beiden Werkzeugwechsler CPS und CPB. Sie tauschen Endeffektoren vollautomatisiert mittels Pneumatik. Zudem ermöglichen sie eine vielseitige Medienübertragung durch ein breites Sortiment an Signal-, Pneumatik-, Fluid- und Kommunikationsmodulen.
Der Werkzeugwechsler CPS ist ein flexibler Allrounder, bei dem sich Wechselkopf (CPS-K) und Adapter (CPS-A) über Druckluft durch eine kugelgelagerte Verriegelungsmechanik formschlüssig und prozesssicher verbinden. Das System ermöglicht das zügige und prozesssichere Wechseln von Greifern und anderen Werkzeugen mit bis zu 1.000 kg Handhabungsgewicht. Da bei allen Funktionsteilen gehärteter Stahl genutzt wird, eignet er sich ganz besonders für den Einsatz im rauen Maschinenumfeld. Die Baureihe umfasst 18 Baugrößen und bietet so den passenden Wechsler für jeden Roboter. Beim Tausch eines bestehenden SCHUNK-Wechslers ersparen sich Anwender das erneute Teaching, da der CPS vollständig kompatibel ist.
Der effiziente Werkzeugwechsler CPB setzt auf robuste Verriegelungsmechanik über Bolzen. Hierfür hat SCHUNK bei der Entwicklung seine mehr als 20 Jahre Erfahrung in der stationären Spanntechnik genutzt und so das bewährte System vom Maschinentisch an den Roboter gebracht.
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Der Werkzeugwechsler CPB bietet effiziente Werkzeugwechsel und dadurch maximale Flexibilität und Prozesssicherheit. Die Besonderheit beim CPB ist die robuste Verriegelungsmechanik mit Bolzen. Hier hat SCHUNK bei der Entwicklung seine mehr als 20 Jahre Erfahrung in der stationären Spanntechnik genutzt und so das bewährte System vom Maschinentisch an den Roboter gebracht. Der formschlüssige, selbsthaltende Bolzenmechanismus aus vakuumgehärtetem Edelstahl bietet maximale Stabilität sowie eine lange Lebensdauer. Die integrierte ISO-Schnittstelle ermöglicht zudem eine schnelle Montage und reduziert den Aufwand bei der Inbetriebnahme.
Das benutzerfreundliche, manuelle Wechselsystem CMS lässt sich einfach und komfortabel ohne zusätzliches Werkzeug ver- und entriegeln.
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Das manuelle Wechselsystem CMS ist die optimale Ergänzung für unterschiedlichste Aufgaben in der Fertigung, der Handhabungstechnik oder an Montagearbeitsplätzen. Das kleine, handliche System ermöglicht einen schnellen Wechsel am Roboter-Frontend. Das CMS lässt sich einfach und mit minimalem Kraftaufwand dank bewährter Schubhebel-Technologie ohne zusätzliches Werkzeug ver- und entriegeln. Es bewältigt Traglasten von bis zu 58 kg. Die integrierte Abfragesensorik sorgt für zusätzliche Betriebs- und Prozesssicherheit. Dank ISO-Flanschbild lässt sich das CMS ohne zusätzliche Adapterplatte an alle gängigen Robotertypen montieren.
Modulare Ausgleichseinheit mit großem Traglastbereich
Die Ausgleichseinheit AGM kompensiert Toleranzen und steigert so die Stabilität oder Prozesseffizienz. Sie besticht durch einen großen Traglastbereich, ihr Ausgleichsverhalten in jede Richtung und eine hohe Variantenvielfalt
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Die Ausgleichseinheit AGM kompensiert effektiv Toleranzen in automatisierten Prozessen mit Robotern. So lassen sich beispielsweise Zwangssituationen beim Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen, Ungenauigkeiten in Fügeprozessen oder Verklemmen beim Bin-Picking vermeiden. Die modulare AGM-Produktfamilie bietet 23 Baugrößen, sodass keine Kompromisse bei der Störkontur eingegangen werden müssen. Mit einer Vielzahl an Varianten finden Anwender für jede Anforderung immer die richtige Einheit. Auch beim Ausgleichsverhalten punktet die AGM: Sie kann Bewegungen in alle Richtungen (XY, Z, W) und in deren Kombinationen (XYZ, WZ) ausgleichen. Vor allem beeindruckt der große Traglastbereich, der von wenigen Gramm bis über 400 kg reicht. Die patentierten Feder- und Luftpatronen ermöglichen eine zuverlässige Gewichtskompensation selbst in horizontaler oder geneigter Lage, während die stabilen und robusten Führungen eine lange Lebensdauer sicherstellen.
Stand: 08.12.2025
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Der Kraft-Momenten-Sensor FTS erfasst Prozesskräfte und -momente mit hoher Auflösung und Genauigkeit und führt so zu präzisen Ergebnissen und gleichbleibender Qualität in der automatisierten Fertigung.
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Ob Qualitätskontrolle, zum Beispiel bei der Batteriefertigung für die E-Mobilität, Prozessüberwachung oder bei Schleif- und Montageprozessen – der 6-Achsen-Kraft-Momenten-Sensor FTS erfasst Prozesskräfte und -momente mit hoher Auflösung und Genauigkeit. Der Sensor wertet dabei die wirkenden Kräfte zuverlässig aus. Die dauerhafte Überwachung führt zu präzisen Ergebnissen und gleichbleibender Qualität in der Fertigung. Ausgestattet mit der Schutzklasse IP67 bietet der FTS-Sensor in neun Baugrößen Zuverlässigkeit auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Die Interface-Box mit Schnittstellen für EtherNet/IP, EtherCAT und PROFINET ermöglicht eine einfache Integration in bestehende Systeme.
Mit dem Robot PLUS Portfolio schafft SCHUNK vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten für die flexible Roboterautomatisierung. Dank seiner jahrzehntelangen Expertise in der Entwicklung passgenauer, durchdachter Automatisierungskomponenten steht SCHUNK für besonders hohe Produktivität, Flexibilität und Ressourcenschonung.
Nachgehakt: vier Fragen an Sebastian Höpfl, Executive Vice President, Gripping Technology & Automation Technology bei SCHUNK
Sebastian Höpfl, Executive Vice President, Gripping Technology & Automation Technology bei SCHUNK.
(Bild: SCHUNK SE & Co. KG)
Wo liegen aktuell die größten Herausforderungen in der Roboterautomation?
„Die zunehmende Komplexität der Anwendungen stellt Unternehmen vor große Herausforderungen: Eine steigende Zahl unterschiedlicher Bauteile in anspruchsvollen Prozessen mit hoher Produktivität zu handhaben, lautet die Aufgabe. Daher müssen Roboterlösungen heute nicht mehr nur präzise und effizient sein, sondern vor allem sehr flexibel. Gleichzeitig erwarten die Anwender, dass sich diese Lösungen einfach integrieren lassen – auch in bestehende Produktionsumgebungen. Und alle drei – Produktivität, Flexibilität und Einfachheit – sollen zudem um hohe Zuverlässigkeit ergänzt werden. Schließlich gilt es, Ausfallzeiten zu minimieren und eine stabile Produktion zu gewährleisten.“
Welchen Mehrwert bietet SCHUNK seinen Kunden mit dem neuen Portfolio?
„Unsere Kunden benötigen kompetente Beratung in der Anlagenplanung, eine hohe weltweite Verfügbarkeit der Standardkomponenten und schnellste Reaktionsfähigkeit im Sales und Aftersales. Das gilt auch für Robot PLUS. Die aufeinander abgestimmten Komponenten machen Prozesse in der Roboterautomatisierung effizienter, flexibler und produktiver. Höchste Qualitätsansprüche sorgen für maximale Werkzeugstandzeiten in den Anlagen. Ein großer Teil des Portfolios ist ab Lager verfügbar und wird über unser Niederlassungsnetzwerk weltweit bereitgestellt. Diese Mehrwerte tragen dazu bei, moderne Produktionsumgebungen zu optimieren und so langfristige Investitionssicherheit zu gewährleisten. Wir greifen dafür auf jahrzehntelange Erfahrung in der Automatisierung, fundiertes Engineering-Know-how und ein globales Netzwerk zu.“
Wie unterstützt SCHUNK Unternehmen bei der Umsetzung von Automatisierungslösungen?
„Wir folgen hier einem umfassenden Ansatz, der sowohl Einsteiger in die Welt der Automatisierung als auch jene berücksichtigt, die schon weit fortgeschritten sind und spezielle Anforderungen haben. Wir unterstützen von der Analyse und Beratung bis hin zur Konzeption, Validierung und finalen Inbetriebnahme. Unser Portfolio umfasst Standardkomponenten, die sich an die Wünsche unserer Kunden anpassen lassen. Für kundenspezifische Sonderlösungen bieten wir ein schnelles und branchenspezifisches Engineering, das sich flexibel an die individuellen Anforderungen unserer Kunden anpasst. Und das schaffen wir mit regionalen Ansprechpartnern auch weltweit. So begleiten wir unsere Kunden in jeder Phase der Automatisierung – für eine reibungslose Umsetzung und langfristigen Erfolg.“
In welchen Zielanwendungen und Branchen kommt das Robot PLUS Portfolio zum Einsatz?
„Das Robot PLUS Portfolio ist so vielseitig ausgelegt, dass es in den unterschiedlichsten Branchen und Anwendungen eingesetzt werden kann. Besonders in unseren Fokusbranchen – Automotive, E-Mobility, Life Science, Electronics und Aerospace – sehen wir großes Potenzial. Ein Beispiel aus der E-Mobility ist unser Werkzeugwechsler CPS, der in der Batteriezellenproduktion eingesetzt wird. Hier ermöglicht er schnelle und präzise Werkzeugwechsel, um verschiedene Handhabungs- und Montageschritte effizient umzusetzen. Im Bereich Automotive und Aerospace kommt unsere Ausgleichseinheit AGM häufig zum Einsatz. Sie kompensiert Toleranzen, etwa beim Be- und Entladen von Werkzeugmaschinen oder bei Fügeprozessen, und sorgt so für reibungslose Abläufe und eine hohe Prozesssicherheit. Dank der Flexibilität und Präzision unserer Produkte lassen sich die Lösungen individuell an anspruchsvolle Anwendungen anpassen – unabhängig von der Branche oder den spezifischen Anforderungen.“