GPRS/UMTS-Router mit vier Ethernet-Schnittstellen Datenübertragung sicher und kabellos

Autor / Redakteur: Nora Crocoll, Jos Zenner / Ines Stotz

Die GPRS- und UMTS-Router von Welotec werden nun mit bis zu vier Ethernet-Schnittstellen angeboten. Sie lassen sich einfach konfigurieren und erreichen mit HSDPA und HSUPA Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s im Download und 5,76 Mbit/s im Upload. So lassen sich auch datenintensive Anwendungen realisieren, die eine hohe Update-Rate erfordern, ganz ohne das Verlegen von Kabeln.

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Inzwischen haben wir uns längst daran gewöhnt, jederzeit und überall telefonisch erreichbar zu sein. Das Mobilfunknetz macht es möglich. Es ist nur logisch, die Vorteile dieser Flexibilität auf andere Anwendungsfelder zu übertragen, nämlich auf Maschinen oder Anlagen, die über einen größeren Bereich verteilt sind. Auch hier ist es für Wartung und Instandhaltung sowie den sicheren Betrieb der Geräte nützlich, wenn sie jederzeit „erreichbar“ sind. Mobilfunk-Router machen die Daten verteilter Geräte an einer zentralen Leitwarte verfügbar. Router, die UMTS nutzen, erlauben heute zudem beachtliche Datenübertragungsraten.

Anwendungen mit verteilten Anlagenteilen oder Maschinen, die es von zentraler Stelle zu überwachen gilt, sind vielfältig. Auch das Trend-Thema Smart-Grid verlangt nach kabelloser und zuverlässiger Datenübertragung (Archiv: Vogel Business Media)

Anwendungen mit verteilten Anlagenteilen oder Maschinen, die es von zentraler Stelle zu überwachen gilt, sind vielfältig. Das können Pumpen in Wasserwerken sein ebenso wie Verkaufsautomaten an Autobahnraststätten oder Geldautomaten in Banken. Auch das Trend-Thema Smart-Grid verlangt nach kabelloser und zuverlässiger Datenübertragung.

GPRS/UMTS-Router (TK704G/U) unterstützen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s im Download und 5,76 Mbit/s im Upload und nutzen zum Aufbau sicherer privater Netzwerke OpenVPN, IPSec, PPTP, L2TP oder GRE (Archiv: Vogel Business Media)

Für solche Anwendungsfälle bietet Welotec aus Laer im Münsterland mit den neuen GPRS- und UMTS-Routern (TK704G/U) eine praxisgerechte Lösung (Bild 2). Da sichere, manipulationsfreie Datenübertragung bei der Funkkommunikation eine wichtige Rolle spielt, unterstützen die Router zum Aufbau sicherer privater Netzwerke OpenVPN, IPSec, PPTP, L2TP und GRE (Abkürzungen siehe Kastentext). Eine Firewall und spezielle Authentifizierungsmethoden erhöhen die Kommunikationssicherheit zusätzlich.

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Den einfachen und problemlosen Anschluss TCP/IP-basierter Systeme ans Internet ermöglichen Ethernet-Schnittstellen. Die hier beschriebenen Router gibt es in Versionen von einer bis zu vier Ethernet-Schnittstellen. Dabei sind über das Webinterface der Router drei verschiedene Konfigurationsvarianten der Ethernet-Ports einstellbar: Alle vier Ports werden als LAN konfiguriert, drei Ports werden als LAN, einer als WAN genutzt oder zwei Ports als LAN, einer als WAN und einer als DMZ (demilitarisierte Zone).

An der WAN-Schnittstelle lässt sich dann ein DSL-Modem anschließen. Damit eignen sich die Router z.B. für Anwendungsfälle in denen man durch redundante Kommunikationswege maximale Verfügbarkeit erreichen will. Ein höheres Sicherheitsniveau ermöglicht DMZ durch den Aufbau eines Computernetzes mit sicherheitstechnisch kontrollierten Zugriffsmöglichkeiten auf die daran angeschlossenen Server. So kann konfiguriert werden, dass Zugriffe von außen zwar auf die DMZ nicht aber auf das gesamte Netz möglich sind.

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