Elektrotechnik Drei Wissenschaftlerinnen mit Dr. Wilhelmy VDE Preis 2023 ausgezeichnet

Quelle: VDE 1 min Lesedauer

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Mit dem Preis sollen Frauen in der Elektro- und Informationstechnik eine Plattform bekommen und andere Frauen für die Branche begeistern können. Die Preisverleihung fand im Rahmen des VDE Hauptstadtforums in Berlin statt.

Von links: Die Preisträgerinnen Isabella Lau, Mona Fuhrländer und Iulia Dan.(Bild:  VDE)
Von links: Die Preisträgerinnen Isabella Lau, Mona Fuhrländer und Iulia Dan.
(Bild: VDE)

Die Dr. Wilhelmy-Stiftung und der VDE haben gemeinsam den Dr. Wilhelmy VDE Preis 2023 an drei junge Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik verliehen. Laut einer Mitteilung wurden Mona Fuhrländer, Isabella Jolanda Lau sowie Iulia Dan für ihre Arbeiten gewürdigt. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert.

Mona Fuhrländer hat in ihrer Dissertation klassische Computersimulationen mit einem auf Machine Learning basierenden Approximationsmodell kombiniert. So sollen Unsicherheiten, etwa durch Materialeigenschaften, beim Herstellungsprozess besser berücksichtigt werden können als bisher. Als Beispiel führte Fuhrländer die Varianz an, die bei der Magnetisierung für Elektromotoren auftritt. Stärke und Richtung von Permanentmagneten variieren nämlich innerhalb einer zulässigen Toleranz. Das Verfahren soll beim Design der Elektromotoren helfen können, schnell einen Überblick über solche Unsicherheiten zu erhalten und Probleme auszuschließen.

Potenzial von Terahertz-Kommunikationssystemen

Isabella Lau setzte sich mit der Frage auseinander, wie sich systematische Fehler bei der Vermessung von nicht-leitenden Feststoffen minimieren lassen. In ihrer Dissertation untersuchte sie, wie die Materialmessung von akkuraten Simulationen profitieren kann. Dafür hat Lau die drei am häufigsten verwendeten Messverfahren aufgebaut, mögliche Fehlerquellen reduziert und die Verfahren durch die statistische Berechnung von Messunsicherheiten quantitativ bewertet. Die Robustheit der Messverfahren wurde dadurch erheblich gesteigert, heißt es weiter.

Iulia Dan widmete sich in ihrer Dissertation der Frage, welche Architekturen in einem Terahertz-Kommunikationssystem für 6G-Netzwerke zum Einsatz kommen und welche wesentlichen Komponenten dabei genutzt werden könnten. Der bislang gängige Zero-IF-Ansatz ist laut Dan vor allem auf Anwendungen mit bekannter Umgebung und bekannten Ausbreitungswegen ausgelegt, beispielsweise Smart-Home-Applikationen. Für den bis dato im Terahertz-Bereich nicht verwendeten Superheterodyn-Ansatz zeigt die Funkkommunikationsspezialistin auf, dass er für längere Funkstrecken innerhalb des Netzwerks sehr gut geeignet ist.

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