Antriebstechnik
Motor macht Massage beim Duschen möglich

Quelle: Faulhaber 6 min Lesedauer

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Antriebe müssen je nach Einsatz die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen. Bei einem Duschsystem mit Massagebürste sind das nicht wenige. Das dürfte manchem Konstrukteur bekannt vorkommen.

Einiges Entwicklungs-Know-how von Bruno Oberli und seinem Team floss in die Entwicklung der Massagebürste, die Herstellung der Borsten und deren Anordnung. Die Bürsten werden in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Bürstenstärken angeboten. (Bild:  Aglaja)
Einiges Entwicklungs-Know-how von Bruno Oberli und seinem Team floss in die Entwicklung der Massagebürste, die Herstellung der Borsten und deren Anordnung. Die Bürsten werden in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Bürstenstärken angeboten.
(Bild: Aglaja)

Duschen bedeutet für viele mehr als reine Körperpflege. Das Duschsystem mit vitalisierender Massagebürste des Schweizer Familienunternehmen Aglaja setzt hier an. Es verbindet die tägliche Körperhygiene mit dem zusätzlichen Komfort einer Massage. Darüber hinaus profitieren Menschen mit Einschränkungen und besonderen Bedürfnissen von der Erfindung, die nicht nur beim Duschen den Rücken und die Haut angenehm massiert, sondern beispielsweise auch beim Auftragen von Lotion unterstützen kann.

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Duschen plus Massage

Bruno Oberli, ein ehemaliger Metzgermeister und späterer Lkw-Fahrer, dachte bei der abendlichen Dusche oft daran, wie schön es wäre, diese mit einer Massage zu verbinden. Was wie eine fixe Idee klingt, führte gemeinsam mit seiner Frau Jeannine Wäckerlin zur Gründung des Unternehmens Aglaja. Mittlerweile stellt das Unternehmen seit Jahren Duschsysteme sowie verschiedenes Zubehör her und vertreibt es weltweit. Oberli berichtet: „Ich habe ja keine entsprechende Ausbildung, würde aber sagen, dass ich mit einem großen technischen Verständnis ausgestattet bin. Also legte ich einfach los. Ich begann zu zeichnen und mich mit Freunden und Kollegen zu beraten. So entstand der erste Prototyp.“ Dass sein Bedürfnis von vielen potenziellen Anwendern geteilt wurde, dürfte nicht überraschen. Immerhin spricht man von der „Volkskrankheit Rücken“, die durch verschiedene Umfragen und Statistiken bestätigt wird.