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Wie Assistenzsysteme die Teilnahme am Alltag erleichtern

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Technische Assistenzsysteme sollen körperlich beeinträchtigten Personen das Leben erleichtern. Neben einer engen Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Nutzern sind auch technische Kompetenz, Komponenten sowie ausreichend finanzielle Mittel entscheidend.

Der „Enhanced hybrid“ ist eine Kombination aus Exoskelett und Rollstuhl, entwickelt am Med Tech Lab der Ostschweizer Fachhochschule (Ost) Rapperswil. (Bild:  Faulhaber)
Der „Enhanced hybrid“ ist eine Kombination aus Exoskelett und Rollstuhl, entwickelt am Med Tech Lab der Ostschweizer Fachhochschule (Ost) Rapperswil.
(Bild: Faulhaber)

Das Leben körperlich beeinträchtigter Menschen zu verbessern, ist das Ziel des Enhanced Teams im Med Tech Lab der Ostschweizer Fachhochschule (Ost) in Rapperswil. Dazu wollen seine Mitglieder körperlich eingeschränkten Personen alltägliche Herausforderungen erleichtern wie Treppensteigen, an einen Tisch sitzen, in einen Bus ein- oder aussteigen oder durch eine Tür gehen. Wissenschaftler und Ingenieure beschäftigten sich mit der Frage, welchen Beitrag innovative Technik hierbei leisten kann.

Damit dabei auch wirklich relevante Lösungen entstehen, arbeitet das Team eng mit verschiedenen betroffenen Personengruppen zusammen. Das können Paraplegiker sein ebenso wie Orthopädie-Techniker oder Angehörige von körperlich Beeinträchtigten. Ausgangspunkt für die Entwicklungen ist dabei stets ein tatsächliches Problem. In enger Absprache mit Betroffenen werden in einem iterativen Prozess Konzepte erdacht, konstruiert, entwickelt und immer wieder getestet, bis sie den realen Alltagsanforderungen zuverlässig begegnen