Digitaler Zwilling
Ein Gebäude in eine intelligente Betriebsplattform transformieren

Von Jan Niestrath, Industry Manager Industrial Machinery, Autodesk 4 min Lesedauer

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Wie macht man ein Gebäude aus den 1980er-Jahren fit für die Anforderungen von heute? Ohne Pläne, ohne Datengrundlage, mitten im laufenden Betrieb? Autodesk zeigt am Beispiel seines eigenen Technology Centers in Birmingham, wie sich mit Laserscans, intelligenter Modellierung und digitalen Plattformen ein digitaler Zwilling schaffen lässt, der als Werkzeug für Wartung, Energieeffizienz und nachhaltigen Betrieb dient.

Blick ins Innere: Der digitale Zwilling des Autodesk Technology Centers ermöglicht einen intelligenten und effizienten Gebäudebetrieb.(Bild:  Autodesk)
Blick ins Innere: Der digitale Zwilling des Autodesk Technology Centers ermöglicht einen intelligenten und effizienten Gebäudebetrieb.
(Bild: Autodesk)

Das Autodesk Technology Center in Birmingham stand in vielerlei Hinsicht stellvertretend für typische 80er-Jahre Gebäude, inklusive ihrer Probleme. Im Fokus der Gebäudegestaltung stand ganz klar seine Funktionalität und schnelle Nutzbarkeit, digitale Gebäudedaten wurden nahezu keine angelegt. Die wenigen vorhandenen Daten waren verteilt, unvollständig und in inkompatiblen Formaten gespeichert. Wie also den Sprung schaffen vom „analogen“ Gebäude in eine digitale, kontrollierbare Umgebung? Die Antwort: Mit einem Digitalen Zwilling, der weit über ein 3D-Modell hinausgeht. Dieser führt alle relevanten Informationen zur Gebäudestruktur, Technik und Nutzung in einem gemeinsamen digitalen Abbild zusammen und stellt die Anbindung an Live-Daten und Betriebssysteme bereit. Er fungiert heute als Steuerungszentrale zur Optimierung des Betriebs, zur Reduktion von Emissionen und als Forschungsplattform für neue Anwendungen im Kontext intelligenter Gebäude. Seine Entstehung erfolgte sorgfältig und schrittweise.