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Netzwerktechnik

Ein Muss für morgen: in Netzwerke investieren

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Datenleitungen für alle erdenklichen Einsätze

Ergänzt werden die Prelink-Komponenten durch fertige Systemkabel, die in gewünschter Länge bereits einsatzfertig geliefert werden. Für die Netzwerktechnik hebt der Fachmann die RJ45 Systemcords und die M12 Press and Go Kabel besonders hervor. Mit Übertragungsraten nach Cat. 6A und Schutzklassen von IP 20 bis IP 65/67 decken diese Datenleitungen alle erdenklichen Einsätze ab. Vom Schaltschrank bis hin zum rauen Einsatz am Roboter. „Dabei ist es völlig egal, welches Ethernetprotokoll der Kunde verwenden möchte. Die Hardware-Komponenten unterstützen jede Art von Industrial Ethernet.“

Bedarf an Switches steigt

Doch nicht nur Steckverbinder und Kabel müssen der Entwicklung Rechnung tragen. Auch bei den Switches gibt es Bewegung. Alte Systeme müssen von herkömmlichen Bus-Systemen auf Ethernet umgerüstet werden, oder über Gateways an die restliche Ethernet-Struktur des Unternehmens angebunden werden. „Hier wird es zukünftig noch regen Bedarf geben. Gerade in der Industrie gibt es genug Maschinen die von der Hardware her noch lange Laufzeiten garantieren, aber nicht ans Firmennetzwerk angeschlossen sind“, prognostiziert Oliver Opl. Er ist als Product Manager bei Harting Electric für dieses Thema zuständig.

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Switches der neuesten Generation sollen platzsparend, robust und leistungsstark sein. „So wie die Harting Ha-VIS eCon oder mCon Switches in den Ausführungen managed und unmanaged", eklärt der Experte. Sie besitzen robuste Metallgehäuse, die auch in anspruchsvollen Umgebungen und starken Temperaturschwankungen fehlerfrei arbeiten. Denn sie seien bestens gegen äußere Einflüsse wie Wasser, Staub und Schmutz geschützt. Zudem ließen sie sich in verschiedensten Topologien anordnen, was den flexiblen Aufbau eines Netzwerkes bedeutet. „Und um dem Aspekt der Industrie 4.0 gerecht zu werden, verfügt Harting über eine große Auswahl an Switches verschiedener Bauarten und Baugrößen sowie zahlreichen Varianten, die jeder Anforderung gerecht werden“, ergänzt Oliver Opl.

Ethernet-Systeme unterscheiden profilspezifische Lösungen, die 4-adrig für bis zu 100 MBit/S, oder 8-adrig für Gigabit-Ethernet ausgelegt sind. Des Weiteren sind viele der Switche fähig, Power over Ethernet zu liefern und damit auch zukünftige zahlreiche Geräte und Sensoren in der Feldebene leichter und schneller mit Energie zu versorgen. Sie müssen nicht mehr zwei getrennte Leitungen und Schnittstellen für Daten und Energieversorgung haben, sondern können nun platz- und kostensparend mit einem Kabel und einer Schnittstelle am Gerät versorgt werden.

Alle Komponenten aus einer Hand

Die Espelkamper liefern alle Schlüsselkomponenten für den Aufbau eines zukunftsfähigen und leistungsstarken Netzwerks aus einer Hand. „Ein immenser Vorteil für den Kunden, da alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und für jeden Einsatzort das passende Produkt angeboten wird“, betont Fritsche noch einmal.

In der Grafik sind dazu Lösungen wie RJ45-Buchsen und Hutschienenoutlets für Schaltschränke zu sehen, die passenden RJ45-Steckverbinder sowie Verteiler für Maschinenabzweigungen und Bedieneinheiten. Für Anwendungen in der Robotik oder anderen beweglichen und stark belasteten Stellen und rauen Umgebungen sind robuste Lösungen wie M12-Rundsteckverbinder vorzuziehen. Sie sind in der Grafik beispielhaft an stark belasteten Stellen platziert, wo sie ihre Stärken voll ausspielen können. So auch das Push-Pull-System, beispielsweise an der Kameraüberwachung. Es ist robust, wasserdicht nach IP 65/67 und ermöglicht den Austausch defekter Geräte in Sekundenschnelle.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Ist Chefredakteurin print/online bei elektrotechnik., elektrotechnik