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Netzwerktechnik Ein Muss für morgen: in Netzwerke investieren

| Autor: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Meist nur bekannt als Hersteller hochwertiger Steckverbinder, versteht sich Harting heute selbst mehr als Technologiepartner für ganzheitliche Kundenlösungen. Gefragt nach Integrated Industry verweisen die Espelkamper auf ihr umfangreiches Portfolio in der Netzwerktechnik – und versprechen hier alle Anforderungen abzudecken.

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Harting bietet mit seinen Netzwerkkomponenten eine vollständige Verkabelung, für die das Unternehmen im Zusammenspiel beste Performance garantiert.
Harting bietet mit seinen Netzwerkkomponenten eine vollständige Verkabelung, für die das Unternehmen im Zusammenspiel beste Performance garantiert.
(Bild: Harting)

Welche Anforderungen stellt eine Fabrik heute und morgen an die Netzwerktechnik und welche Komponenten braucht ein produzierendes Unternehmen für ein zuverlässiges und leistungsstarkes Netzwerk? Speziell vor dem Hintergrund des vielbeschworenen Themas Integrated Industry ist für Matthias Fritsche, Global Product Manager I/O Connectors bei Harting, klar, dass die Netzwerke in Automation und Betriebsstraßen künftig leistungsstärker werden müssen. Sie werden höhere Datenraten und größere Bandbreiten bewältigen müssen als bisher. „So werden Betreiber nicht drum herum kommen, in ihre Netzwerke zu investieren und diese zumindest teilweise zu erneuern“, prognostiziert der Produktmanager. Dies reiche von einfachen Kabeln und Steckverbindern bis hin zu Switches und Gateways für Maschinen die noch auf Basis von Profibus oder anderen Bussystemen betrieben werden. Er sieht deshalb Datenraten von 10 G bald als notwendigen Standard. Die Krux: Viele derzeitige Netzwerke dürften mit solchen Datenraten stark überfordert sein. Matthias Fritsche hält deshalb die Zeit reif, Komponenten einzusetzen, die auch für einen zukünftigen Ausbau der Bandbreiten gewappnet sind.

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Alles für‘s Netzwerk

Bei Harting sei das nicht bloß ein künftiges Versprechen, sondern der Kunde bekomme bereits ein vollständiges Netzwerk-Portfolio. „Es umfasst jede notwendige Komponente und jedes Bauteil, welche für ein solides und leistungsstarkes Netzwerk im industriellen Umfeld nötig sind“, begeistert sich der Experte und zählt die grundlegenden Elemente wie Steckverbinder, Buchsen, Switches, Patchkabel und Patchfelder auf - kurz alles was für eine Netzwerkumgebung benötigt wird.

Der Vorteil einer Komplettlösung aus einer Hand: die optimale Abstimmung der Komponenten aufeinander. Denn sind sie speziell für einen gemeinsamen Aufbau ausgelegt, bieten sie das beste Zusammenspiel. „Man muss nicht schauen, ob es trotz Normung Leistungseinbußen oder Fehlerquellen gibt. Mit unserem Portfolio kann man sein Firmennetzwerk von A-Z einrichten und sich sicher sein, dass es zuverlässig funktioniert und stets die beste Performance bietet“, sagt Fritsche. Zugleich würden Normen und Richtwerte für einheitliche Standards eingehalten und genormte Harting-Bauteile seien auch mit denen anderer genormter Anbieter funktional, verspricht er.

Vom Schaltschrank bis ins Feld

Das Produktportfolio bedient alle Komponenten vom Schaltschrank bis hinein ins Feld direkt an die Maschine. Besonders das Prelink-System bietet vielfältige Möglichkeiten modular und flexibel zu verkabeln. Von Steckverbindern und Buchsen in RJ45 für IP20-Umgebungen bis hin zu RJ45 mit Push-Pull-Steckverriegelung oder M12-Stecker für besonders raue Umgebungen, die die Schutzart IP 65/67 benötigen. Matthias Fritsche: „Das Besondere an Prelink ist die am Markt einmalige Trennung der bisher festen und unlösbaren Verbindung von Kabel und Steckverbinder in zwei getrennte Einheiten.“ Die erste Einheit bilden die genannten Prelink-Steckverbinder und Buchsen, die über eine identische Aufnahme für den Prelink-Abschlussblock verfügen. Der Abschlussblock bildet die zweite Einheit. Er kann bis zu 8 Litzen- oder Massivleiter aufnehmen, die mit der Prelink-Zange in einem Arbeitsgang gekürzt und kontaktiert werden.

„Ein so absolut prozesssicheres und vor Ort konfektioniertes Kabel passt nun in jedes Prelink-Bauteil und lässt sich dort jederzeit einsetzen oder wieder herausnehmen und wechseln.“ So können Kabel und Steckverbinder unabhängig voneinander getauscht oder nach Belieben getrennt verbaut werden. Dies ist besonders angenehm wenn man eine Vorverkabelung mit bereits konfektionierten Kabeln durchführen kann. Auch wird es leichter und zeitsparender. Der Abschlussblock passt nämlich auch durch engste Räume und ist nach dem Verlegen in Sekunden anschließbar. Zudem lassen sich verschlissene Kabel an bewegten Geräten unabhängig und schnell vom Steckverbinder wechseln, was weiter die Betriebskosten senkt.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Dipl. -Ing. Ines Stotz

Ist Chefredakteurin print/online bei elektrotechnik., elektrotechnik