Engineering Einfacheres ECAD im Fokus
Von der Vorplanung über die Projektierung bis in die SPS-Programmentwicklung unterstützt ein Software-Modul den gesamten Engineeringprozess und ermöglicht die integrative Zusammenarbeit von Hard- und Softwareplanung. Für Fluid-Anwender gibt es ein neues Redlining. Änderungsinformationen in der Montage lassen sich so leicht vermerken.
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Ein noch einfacheres Engineering in Sachen SPS- und Buskonfiguration, das verspricht Eplan Software & Service. So erweitern die Monheimer die vorhandenen Basisfunktionen zum Projektierung, Verwalten und Auswerten von SPS- und Buskomponenten in EPLAN Electric P8 durchein optionales Zusatzmodul. ‚PLC & Bus Extension‘ heißt es, und gibt Anwendern jetzt eine zentrale Übersicht über alle SPS-/ Buskomponenten eines Projektes und ihre Vernetzung untereinander. Schon aus der Baumdarstellung soll sich einfach erkennen lassen, zu welchem Busstrang eine Automatisierungskomponente gehört. Die flexible Zuordnung als Master oder Slave beschreibt auch, welche Position die Komponente im Bussystem belegt. So ist bereits in der Hardwareplanung eine vollständige Bustopologie definierbar. Sie lässt sich individuell dem Bus (CANBus, DeviceNet, EtherCAT, Ethernet, Interbus, Profibus oder andere) zuweisen.
Austausch mit SPS-Programmierung
Das Modul erlaubt Anwendern, auf Basis von Adressen und Zuordnungslisten Informationen direkt mit der SPS-Programmierung auszutauschen. Individuelle Konfigurationen für Simatic S5/S7, Allen Bradley PLC-5, Bosch, PL7 (Schneider Electric) und PS40 (Moeller) stehen bereit für den reibungslosen Datenaustausch. Um die vordefinierten Komponenten einfach und schnell in den Stromlaufplan zu übernehmen oder dort bereits gezeichnete Bauteile abzugleichen, können Adressen bzw. Anschlüsse blockweise abgebucht werden. Die Vorplanungsdaten fließen damit ohne Mehraufwand in die Dokumentation. Die Schnelligkeit im Engineering lässt sich noch weiter steigern. Nach dem Import einer Zuordnungsliste kann der Anwender auf Basis von Schaltplanmakros zu den importierten SPS-Karten und -Anschlüssen auf Knopfdruck den zugehörigen Stromlaufplan generieren.
Fluid: Integration im Fokus
Einfacheres Engineering auch für Fluid-Anwender: Die Durchgängigkeit der EPLAN-Plattform, auf der das Modul Fluid aufsetzt, eröffnet neue Potenziale für ein mechatronisches Engineering. So entfällt das zeitraubende Abgleichen der Steuerungsdaten. Ein Beispiel: Die IO-Belegung zum Ansteuern der Pneumatikventile wird dem SPS-Programmierer durch exportierte Zuordnungslisten aus EPLAN direkt bereit gestellt. Änderungen des Programmierers können umgehend in die Pneumatikpläne zurückgeschrieben werden – und zwar vollautomatisch. Das Multitalent-Modul im Fluid-Engineering präsentiert zur SPS/IPC/DRIVES neue Stärke, mehr Flexibilität und ein durchdachtes Änderungswesen. Mit dem neuen Redlining kann man dann die komplette Fluid-Dokumentation ins PDF-Format überfühen und fortan für Kommentare freigeben. Änderungsinformationen in der Montage sind so einfach per Acrobat Reader zu verzeichnen. Und: Zum Start profitieren Anwender von voreingestellten Bauteilstrukturen des VDMA e-market, die bereits von vielen Komponentenlieferanten der Fluidtechnik übernommen wurden und auch FluidMan von HAWE basiert auf der EPLAN-Plattformtechnologie, die man nun auch Komponentenlieferanten der Fluidtechnik als OEM-Versionen zur Verfügung stellt. Jüngstes Erfolgsbeispiel ist die Software FluidMan des Komponentenlieferanten HAWE Hydraulik, in der auch der leistungsstarke Konfigurator TypeGen von HAWE für komplexere Baugruppen direkt genutzt werden kann.
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