NORD-Gruppe Elektronik-Produktion in Aurich bestätigt Vorteile hoher Fertigungstiefe
Die Unternehmensgruppe NORD hat sich seit ihrer Gründung 1965 zu einem der international führenden Spezialisten für mechanische wie elektronische Antriebstechnik entwickelt. Der Erfolg basiert auf einer konsequenten Kundenorientierung sowie höchsten Qualitätsansprüchen, die vor allem auch durch die hohe eigene Fertigungstiefe erfüllt werden. In Aurich etwa hat NORD für über sieben Mio. Euro eine hochmoderne Elektronikfertigung aufgebaut.
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Dass sich die NORD-Gruppe mit Hauptsitz in Bargteheide bei Hamburg heute zur Spitzengruppe der führenden Hersteller auf dem Antriebssektor zählen darf hat gute Gründe. So folgt das Unternehmen sehr konsequent den zentralen strategischen Grundsätzen, die für den Erfolg in mehr als vier Jahrzehnten prägend waren. Dazu gehört eine ausgeprägte Kundennähe, die etwa dafür sorgt, dass der Input der Anwender stets die Richtung bei der Entwicklung von Produkten und Lösungen vorgibt. „Unsere Kunden stehen am Anfang und am Ende der Wertschöpfungskette“, heißt es bei NORD.
Kundenorientierung erfordert zugleich Flexibilität, um etwa besondere Anforderungen auch bei kleinen Stückzahlen bedienen oder individuelle Wünsche bei Lieferbedingungen und Services befriedigen zu können. Und genau deshalb setzt das Unternehmen auf eine eigene hohe Fertigungstiefe. Die Verantwortlichen sind fest davon überzeugt, mit einer durchgehend eigenen Kompetenz in allen Kernprozessen – ob Entwicklung und Produktion, Vertrieb oder Logistik – einfach schneller und besser auf Kundenwünsche reagieren zu können. Zudem ist gewährleistet, dass die hohen Qualitätsansprüche in eigener Regie verwirklicht werden können. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass innovative Ideen aus allen Bereichen einfließen und dann im Verbund mit eigener Kraft umsetzbar sind.
Investitionen im In- und Ausland untermauern den Vorwärtskurs

Die Strategie trägt Früchte: Das Unternehmen wächst stärker als der Markt, der Umsatz soll im laufenden Jahr auf etwa 350 Mio. Euro steigen (2007: 312 Mio. Euro), die Mitarbeiterzahl zum Jahresende auf 2500 angewachsen sein – verteilt jeweils zur Hälfte auf Deutschland und das Ausland. Getragen wird der Vorwärtskurs zudem durch Investitionen im In- und Ausland, im Schnitt rund 40 Mio. Euro pro Jahr. Gerade wird etwa der Stammsitz in Bargteheide kräftig erweitert, unter anderem mit zwei neuen Hallen für die Getriebemontage, einem Ausbau des erst drei Jahre alten Hochregallagers auf die doppelte Kapazität sowie einem neuen Verwaltungs- und Schulungskomplex. Im Zuge dieses 26 Mio. Euro teueren Projekts werden 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Bereits seit Ende 2005 fertigen im neuen Werk Aurich der NORD-Tochter Electronic Drivesystems gut 110 Mitarbeiter Antriebselektronik – vor allem Frequenzumrichter, dezentrale Antriebstechnik und Servocontroller – für die eigene globale Vermarktung sowie als OEM auch für andere Hersteller. Derzeit verlassen monatlich etwa 5000 Umrichter die Vorzeigefabrik, gut 100.000 Stück könnten mit der aktuellen Kapazität produziert werden – gerade im Elektronikbereich will NORD noch deutlich zulegen.
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