Lebensmittelindustrie
Skandinaviens größte Insektenfarm setzt auf Roboter

Von Sandra Hirsch* 5 min Lesedauer

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In Dänemark vereinen sich Larvenzucht und Robotertechnologie zu einer zukunftsfähigen Lösung für die globale Nahrungsversorgung: Enorm Biofactory nutzt die Effizienz der schwarzen Soldatenfliege und die Präzision von Hygienic-Oil-Robotern von Kuka, um eine klimafreundliche Proteinquelle zu produzieren.

Die Larven nehmen so schnell an Gewicht zu, dass innerhalb von nur zwölf Tagen aus 25 Kilo Eiern 100 Tonnen Larven werden.(Bild:  Kuka)
Die Larven nehmen so schnell an Gewicht zu, dass innerhalb von nur zwölf Tagen aus 25 Kilo Eiern 100 Tonnen Larven werden.
(Bild: Kuka)

In einer Fabrikhalle im Herzen Dänemarks, 50 Kilometer südwestlich von Aarhus, ist Tag für Tag und fast rund um die Uhr ein buchstäblich bewegendes Schauspiel zu beobachten: Bald werden sich hier in unzähligen Kästen Millionen von Fliegenlarven durch ihr Futter fressen, während die Behältnisse beständig von leise vor sich hin surrenden Kuka Robotern in der Ausführung Hygienic Oil (HO) bewegt, gestapelt, geleert und gefüllt werden. Herzlich willkommen bei Enorm Biofactory, der größten und ersten kommerziellen Insektenfarm Skandinaviens!

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Vielleicht gibt es Fabriken wie diese bald überall. Schließlich sind viele Expertinnen und Experten überzeugt, dass Insekten die Proteinquelle der Zukunft sind. Die Vereinten Nationen schätzen, dass die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf etwa 9,7 Milliarden Menschen anwachsen wird. Da zudem in vielen Entwicklungsländern das durchschnittliche Einkommen steigen wird, ist mit einer starken Zunahme des Fleischkonsums und damit des Proteinbedarfs zu rechnen.