IPC@CHIP-Technik Flott dabei

Redakteur: Reinhard Kluger

Erste Einblicke in die IPC@CHIP-Technik gibt ein Development Kit, mit dem der Automatisierer schon frühzeitig mit seiner Steuerungsentwicklung starten kann. Es enthält alles erforderliche an...

Anbieter zum Thema

Erste Einblicke in die IPC@CHIP-Technik gibt ein Development Kit, mit dem der Automatisierer schon frühzeitig mit seiner Steuerungsentwicklung starten kann. Es enthält alles erforderliche an Hardware, Software und Tools. Die Entwickler haben ihre Pflicht getan, die Beta-Version ist verfügbar: Das Development Kit DK61 gibt erste Einblicke in die IPC@CHIP-SC123-Technologie von Beck. Der Controller IPC@CHIP SC123/SC143 ist eine Erweiterung der Produktfamilie des IPC@CHIP, bietet aber zahlreiche Vorteile gegenüber der Vorgängerversion: mehr Performance, mehr Speicher und auch mehr Funktionalität, und zwar bei voller Software-Kompatibilität zu den bestehenden SC11-, SC12- und SC13-Controllern. Die Controller SC123 und SC143 sind eine einsatzfertige Embedded-Plattform. Diese besteht aus Hard- und Software und bietet einen großen Funktionsumfang. Alle wichtigen und bewährten Hardwarefunktionen und -schnittstellen des SC11/SC13 finden sich wieder und wurden um zahlreiche wichtige Funktionen ergänzt. So gibt es nun zusätzlich eine zweite Ethernetschnittstelle, zwei CAN- und eine USB-Schnittstelle, die wahlweise als Host und Device genutzt werden können. Die Anzahl der seriellen Schnittstellen wurde von zwei auf vier erweitert. Die Bauform ist als BGA ausgerichtet für größere Stückzahlen in allen Bereichen der industriellen Steuerung und Kommunikation. So haben die Bauelemente 8 Mbyte RAM und bis zu 8 Mbyte Flash Speicher und eine bis zu 10-fache Leistung im Vergleich zum bewährten Controller SC12 (TCP Benchmark, Interrupt Latency, Task Context Switch). Die Produkte IPC@CHIP, SC123 und SC143 sind wie die bekannten SC11/SC12/SC13 mit dem vorinstallierten Echtzeit/Multitasking-Betriebssystem IPC@CHIP-RTOS und abwärtskompatibler API-Schnittstelle ausgestattet und daher softwarekompatibel zu SC11, SC12 und SC13. Bestehende SC1x-Applikationen können nach einer Neuübersetzung mit dem im Development-Kit enthaltenen 24-Bit-Mode-C/C++-Compiler weiterverwendet werden. Neben Neuerungen im Bereich Hardware bieten die Controller nun auch zahlreiche weitere neue Software-Features. Das verwendete Echtzeit-Betriebssystem wurde um wichtige API-Funktionen und Features wie IPv6 und SSL-Webserver ergänzt. Der Umstieg auf den SC123 ist durch die Source-Code Kompatibilität mit den bisherigen Controllern besonders einfach. Compiler erzeugt kompakteren CodeAuch die Software Entwicklungsumgebung Paradigm C/C++-Professional in der Beck Edition bietet zusätzliche Möglichkeiten. Mit dieser Entwicklungsumgebung bringt Beck IPC eine der modernsten integrierten C/C++-Entwicklungsumgebung für die IPC@CHIP-Embedded-Web-Controller-Familie auf den Markt. Die neue Software-Entwicklungsumgebung bietet dem Entwickler viele Vorteile: Der Compiler erzeugt bis zu 15% kompakteren Programmcode, die RTOS API und C-Library-Dokumentation wurden in die Hilfe-Funktion integriert, und weitere Funktionen im Editor, wie Visual Assist und Source Code Browsing, erleichtern die alltägliche Entwicklungsarbeit. Die Softwareentwicklung für die IPC@CHIP-Embedded-Controller wird mit diesem Tool dadurch deutlich effizienter.Die Beck Edition unterstützt sowohl die neuen IPC@CHIP-Controller der SC1X3-Familie als auch die bisherigen Embedded Controller SC11, SC12 und SC13. Der neue C Compiler ist Quellcode-kompatibel zum Borland Compiler V5.02 und macht den Umstieg dadurch sehr einfach.Die bekannten IPC@CHIP-Tools lassen sich weiterhin verwenden.Der Beta Release des Development Kit DK61 gibt nicht nur erste Einblicke in die SC123-Technik. Er erlaubt es auch, bereits frühzeitig mit der Produktentwicklung zu starten. Das Development Kit DK61 ist das Entwicklungssystem für die Embedded Controller SC123 und SC143. Das DK61 enthält alle erforderliche Hardware, Software und Tools für die Entwicklung mit den Embedded Webcontrollern IPC@CHIP, SC123 und SC143.Ein wichtiger Vorteil für Anwender der IPC@CHIP-Technologie ist die hohe Wirtschaftlichkeit von IPC@CHIP-Applikationen. Denn schnell am Markt zu sein ist besonders bei elektronischen Produkten wichtig und wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die Dauer und damit auch die Kosten der Entwicklung von Produkten sowie deren Produktlebenszyklus sind entscheidende Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg eines Produktes.Bei diesem Chip sind kurze Entwicklungszeiten sowie geringe Entwicklungskosten gewährleistet. Denn als hoch integrierte, einsatzfertige Embedded-Plattform mit großem Funktionsumfang bringt er kürzere Entwicklungszeiten mit geringerem Entwicklungsrisiko, niedrigere Entwicklungskosten und eine einfachere Kalkulation der Kosten und Risiken mit sich. Bei herkömmlichen Mikrocontrollern kauft der Anwender den Controller, die Software-Entwicklungsumgebung, die Development Boards und das Betriebssystem von verschiedenen Lieferanten und führt die Portierung und Anpassung der Software eigenständig durch. Hierdurch ergeben sich bei herkömmlichen Mikrocontrollern lange Durchlaufzeiten und ein hoher Aufwand. Die typische Entwicklungsdauer liegt bei ca. 15 bis 24 Monaten.Schneller entwickeln als bisher möglichDie IPC@CHIP-Controller hingegen ermöglichen dem Anwender deutlich kürze Entwicklungszeiten und niedrigere Entwicklungskosten als herkömmliche Mikrocontroller. Der Anwender erhält neben dem IPC@CHIP-Controller ein integriertes Multitasking-Betriebsystem, die komplette Software-Entwicklungsumgebung, Development Boards, HW/SW-Beispiele sowie Support und ein Anwenderforum (Newsgroup). Bei IPC@CHIP- Applikationen liegt deshalb die durchschnittliche Entwicklungsdauer bei nur 9 bis 12 Monaten! Die Controller SC123/SC143 gelten als besonders wirtschaftlich und sollen Ende 2005 als Serien-Produkt lieferbar sein.

(ID:159661)