Forschung Frühwarnsystem soll besser vor brennenden Lithium-Ionen-Batterien schützen

Quelle: BAM 1 min Lesedauer

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Aktuell warnen Systeme in Elektroautos nur wenige Minuten vor der Selbstentzündung einer Batterie. Die Folgen können für Mensch und Fahrzeug schnell dramatisch werden. Eine Forschergruppe will das nun ändern.

Das Frühwarnsystem misst und analysiert den Wechselstromwiderstand und kann so deutlich früher gefährliche Veränderungen in einer Batteriezelle registrieren.(Bild:  BAM)
Das Frühwarnsystem misst und analysiert den Wechselstromwiderstand und kann so deutlich früher gefährliche Veränderungen in einer Batteriezelle registrieren.
(Bild: BAM)

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat zusammen mit dem Antriebsspezialisten Vitesco Technologies die Entwicklung eines Frühwarnsystems für Lithium-Ionen-Batterien begonnen. So soll schon Wochen vor einer Entzündung durch Schäden an der Batterie gewarnt werden können. Das System soll vor allem in Elektroautos angewendet werden.

Das neue System soll auf dem gemessenen Stromwiderstand, der sogenannten Impedanz, basieren. Laut den beteiligten Forschern kann eine Veränderung in der Impedanz auf verschiedene Defekte oder unerwünschte Zustände hinweisen, die etwa durch Stöße, Materialversagen oder Herstellungsfehler hervorgerufen werden. Bislang seien für aussagekräftige Impedanzanalysen jedoch lange Messzeiten notwendig.

Das Projektteam will daher die Messmethodik modifizieren, sodass eine hohe Beschleunigung in Aufzeichnung und Verarbeitung der Impedanzdaten möglich ist. So könne das System rechtzeitig Probleme erkennen und im Ernstfall einen Service initiieren oder einzelne Zellen als Schutzmaßnahme abschalten.

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