Kommunikation

Goldige Zeiten dank Steuerungskonzept

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Steuerungseinheiten kommunizieren untereinander

Heute kann er von seinem PC aus zentral über Ethernet direkt auf alle HMI/PLCs zugreifen und unter anderem sehen, ob jede angebundene Komponente betriebsbereit ist. Die Steuerungseinheiten kommunizieren untereinander und überwachen sich gegenseitig. Der Datenaustausch ist so rege, dass die IT-Abteilung ein eigenes Ethernet-Netzwerk für die Anlage geschaffen hat. Die vielen analogen Signale, die früher noch meist manuell geregelt wurden wie Füllstände und Temperaturen der Bäder, sowie die über Gleichrichter an den Elektroden angelegten Strom- und Spannungswerte führt Heimerle + Meule auf dem modularen I/O-System XI/ON zusammen. Die XI/ON-Module sind direkt über den CANopen-Bus an die Steuerungen angebunden. Zudem war es einfach möglich, die bereits in der Vergangenheit über das Steuerrelais easy800 geregelte Ab- und Zuluft der Anlagen über easyNet und die CANopen-Schnittstelle der HMI/PLCs in das Netzwerk zu integrieren.

Ganzheitlich, wartungsarm, zuverlässig und flexibel

„Dank des – wie ich es manchmal nenne – ‚grünen Bands der Hoffnung‘ ist es uns gelungen, den engen Zeitrahmen unseres Projektes einzuhalten“, freut sich Schäfer. „Konventionell hätten wir mindestens einen Monat alleine für die Verdrahtung benötigt. Mit Smart-Wire-DT hatten wir alle Komponenten in nur einer Woche installiert. Die Fehlersuche entfiel, denn Fehler gab es nicht.“

Für den Elektromeister war es zudem wichtig, dass er sich zügig in die Programmierung der HMI/PLC basierend auf Codesys einarbeiten konnte. Das Designtool Galileo ermöglichte es ihm, einfach und schnell die Visualisierung für die Bedienebenen der Prozesse sowie einen Remote Desktop Client zu erstellen. Über nur eine Applikation auf seinem Computer hat Schäfer alle wesentlichen Komponenten im Blick und kann im Fehlerfall gezielt eingreifen, ohne wie früher vor Ort auf Fehlersuche gehen zu müssen. Das Projekt und der höhere Grad an Prozessautomatisierung ermöglicht es Heimerle + Meule, die Brandgefahren der Anlage sowie Fehlbedienungen zu minimieren.

Flexibilität spielt die entscheidende Rolle

„Unser Ziel war es, eine ganzheitliche, wartungsarme und zuverlässige Automatisierung zu realisieren, die uns viel Spielraum für Änderungen lässt. Das haben wir erreicht“, resümiert Schäfer. „Flexibilität spielt eine entscheidende Rolle, denn im Laufe des Projektes und auch heute noch sind technische Veränderungen an der Anlage die Regel. Die Automatisierung basierend auf Technologie von Eaton, wie Smart-Wire-DT, erlaubt es uns, Anpassungen in puncto Hardware und Software schnell und effektiv zu realisieren. Derzeit überlegen wir, auf welche weiteren Prozesse wir das Smart-Wire-DT-Netzwerk ausweiten können.“

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