Stromverteilnetze Handlungsbedarf bei Digitalisierung und Kapazitätsausbau

Quelle: Schneider Electric 1 min Lesedauer

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Die Energiewende stellt Deutschlands Stromverteilnetze vor große Herausforderungen. Eine neue Studie hat nun einen genaueren Blick auf die Probleme geworfen.

Die Energiewende erfordert massive Investitionen in die Verteilnetze.(Bild: ©  fotografiedk - stock.adobe.com)
Die Energiewende erfordert massive Investitionen in die Verteilnetze.
(Bild: © fotografiedk - stock.adobe.com)

Die Energiewende macht die Stromverteilnetze zum Nadelöhr der Versorgungssicherheit – und zwingt Netzbetreiber zum Handeln. Laut einer exklusiven Branchenumfrage des Handelsblatt Research Institute im Auftrag von Schneider Electric erwarten 86 % der Entscheider einen starken Anstieg der Investitionen in Netzkapazitäten, 83 % sehen einen erhöhten Bedarf an digitaler Infrastruktur. Der Hintergrund: Bis 2045 werden 80 bis 90 % des erzeugten Stroms dezentral in Verteilnetze eingespeist – bei gleichzeitig stark steigenden Verbrauchslasten durch E-Mobilität und Wärmepumpen.

Drei Viertel der Befragten befürchten Engpässe und Überlastungen. Als Schlüssel zur Netzstabilität gilt die Digitalisierung. Besonders in der Niederspannung fehlt es an Transparenz – Smart Meter und intelligente Ortsnetzstationen sollen das ändern. Doch 80 % halten die Ausbaupläne der Politik für unrealistisch. Es mangelt an Personal, Baukapazitäten und Planungssicherheit.

„Der erste Schritt zu einem stabilen Netz ist Transparenz. Das heißt, es braucht eine Digitalisierung der Infrastruktur, damit

die Netzbetreiber dann in einem zweiten Schritt eine automatisierte Netzsteuerung in Echtzeit implementieren können“, sagt Caroline Pim, Vice President Power Systems DACH bei Schneider Electric. Moderne Schaltanlagen und nachrüstbare Sensorik könnten Ortsnetzstationen aus dem Blindflug holen – wenn regulatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen stimmen.

Die vollständige Studie ist auf der Website von Schneider Electric erhältlich.

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