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Steuerungs-Retrofit für langlebige Maschinen
Drahtstumpfmaschinen von Strecker sind robust und für eine hohe Lebensdauer konzipiert. „Nicht selten arbeiten unsere Kunden mit Maschinen, die bereits älter als 30 oder 40 Jahre sind“, sagt Bernd Stock, Geschäftsführender Gesellschafter der August Strecker GmbH & Co. KG und verantwortlich für Entwicklung und Konstruktion. Damit auch ältere Modelle von der verbesserten Leistungsfähigkeit moderner Steuerungen profitieren können, ist es daher für Maschinenbauer wichtig, Nachfolgemodelle abwärtskompatibel zu gestalten und bei der Entwicklung der neuen Steuerung ein klares Konzept für die einfache Umrüstung älterer Maschinen zu erarbeitet; das betrifft zum einen die Kompatibilität hinsichtlich Anschlusstechnik und Abmessung. Zum anderen müssen bestehende Schweißprogramme übernommen werden können. Moderne Steuerungen wirken sich erheblich auf die Produktivität der Maschine, die Qualität, die Sicherheit und die Usability aus.
Die Integration von Mechanik, Elektronik und Informatik dominiert die Entwicklungen und das Innovationstempo im Maschinen- und Anlagenbau maßgeblich. Die dynamischen Entwicklungen gerade auf dem Gebiet der Steuerungselektronik diktieren den Trend zu immer kürzeren Produktions- und Technikzyklen, was mit der Lebensdauer von Maschinen allzu oft kollidiert.

Kundenspezifische Entwicklung verspricht hier entscheidende Vorteile, denn durch Retrofit- bzw. Modernisierungskonzepte für Steuerungen gehören Maschinen nicht gleich zum sprichwörtlichen alten Eisen.
Trendsicherheit
Natürlich kann ein Steuerungspartner nicht alle Entwicklungen in der Elektronik vorhersehen. Er kann aber durch den Einsatz trendsicherer Technologien, die sich als Standards durchgesetzt haben, wie beispielsweise der CAN-Bus, und durch eine offene Konzeption Steuerungen entwickeln, die flexibel genug sind, um Anforderungen und technologische Möglichkeiten der Zukunft zu antizipieren. Dies setzt allerdings neben aktuellem steuerungstechnischem Know-how eine reiche Anwendungserfahrung voraus, die eine verlässliche Grundlage zur Bewertung technologischer Trends bietet.
Eckelmann entwickelt seit den 70er Jahren elektronische Steuerungen für die Automatisierung von Maschinen und bringt von daher auch das nötige Bewusstsein für Nachhaltigkeit mit, um als Steuerungspartner langfristige Sicherheit zu bieten. Gerade wegen der enormen Innovationsgeschwindigkeit in der Elektronikbranche ist von Steuerungspartnern langfristiges Denken gefordert.
Schon bei der Entwicklung einer kundenspezifischen Steuerung müssen daher Überlegungen für ein proaktives Lifecycle-Management einbezogen werden. Dies umfasst u.a. auch die spätere Bevorratung mit Standardkomponenten und kritischen Teilen.
Manfred Hofmann, Vertriebsingenieur im Geschäftsbereich Embedded Control Systems, Eckelmann, Wiesbaden
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