Bildverarbeitung
Zeilenraten über 1 MHz

Quelle: SVS Vistek 6 min Lesedauer

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Mit schneller Bildverarbeitung beschäftigt sich die Forschungsgruppe High-Performance Vision Systems am AIT Austrian Institute of Technology in Wien schon seit den 1990er Jahren. Auf Basis einer Eosens Creation-Kamera von SVS-Vistek stößt das AIT-Team nun jedoch in bislang unerreichte Geschwindigkeitsbereiche vor.

Auf Basis der Bildaufnahme mit der AIT „Xposure:1M-Technologie“ kann beispielsweise Mikroschrift auf Banknoten selbst bei hohen Aufnahmegeschwindigkeiten noch präzise erkannt werden.(Bild:  AIT Austrian Institute of Technology)
Auf Basis der Bildaufnahme mit der AIT „Xposure:1M-Technologie“ kann beispielsweise Mikroschrift auf Banknoten selbst bei hohen Aufnahmegeschwindigkeiten noch präzise erkannt werden.
(Bild: AIT Austrian Institute of Technology)

Hochautomatisierte Produktionsprozesse können unglaublich schnell sein: Elektronikbauteile, Batteriefolien oder Druckerzeugnisse werden mit Geschwindigkeiten im Bereich von bis zu 10 Metern pro Sekunde hergestellt. Noch schnellere Prozesse finden sich beispielsweise bei der Fertigung von Drähten oder Kabeln, wo Produktionsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Metern pro Sekunde keine Seltenheit sind.

Für das menschliche Auge sind derartige Geschwindigkeiten sowieso nicht mehr aufzulösen, doch auch Bildverarbeitungssysteme, die zur Qualitätsprüfung von sehr schnell produzierten Bauteilen eingesetzt werden, können das vorgegebene Tempo häufig nicht zuverlässig mitgehen: Obwohl die Leistungsfähigkeit dieser Technologie in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, stoßen selbst Highend-Systeme bei extrem schnellen Prüfvorgängen zuweilen an ihr Limit.