Feldbus im Bordnetz

Hybridantrieb in mobilen Arbeitsmaschinen verspricht Sparpotenzial

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Aus diesen Überlegungen leitet sich der Trend zur Elektrifizierung der Antriebstechnik ab. Vollelektrische Fahrzeuge stoßen jedoch aufgrund der bislang noch nicht ausgereiften Batterietechnologie an ihre Grenzen. Als zukunftsfähiger Kompromiss hat sich daher der Hybridantrieb etabliert, da er bei bestimmten Fahrprofilen eine deutliche Reduzierung an Kraftstoffverbrauch, Abgasen und Lärm erreichen kann. Vor allem parallele Hybridantriebe, bei denen ein Elektromotor in bestimmten Phasen den Verbrennungsmotor „unterstützt“, ermöglichen nicht nur einen energetischen Gewinn, sondern auch ein so genanntes „Downsizing“ des Verbrennungsmotors – und das, ohne die eigentliche Maschinenleistung zu verringern. Zudem lassen sich nicht nur die Traktions- und Fahrantriebe durch Elektromotoren ersetzen, sondern auch die meist hydraulischen Hilfsantriebe für Arbeitsgeräte und Peripherie, zum Beispiel für Kühler oder Pumpen. Dadurch sinken vor allem die Lebenszykluskosten während des Betriebs.

Effiziente und kostengünstige Komponenten als Voraussetzung für Erfolg

Trotz des Einsparpotenzials, das sich durch Hybridantriebe erreichen lässt, ist eines sicher: Der Markterfolg elektrifizierter Fahrzeuge wird auch von der Verfügbarkeit der Lösungen wie auch einer industriellen Fertigung abhängen. Wesentlich wird also sein, effiziente und kostengünstige Komponenten für den elektrischen Antriebsstrang herzustellen. In der Zusammenarbeit mit Baumüller partizipieren Anwender und Systemintegratoren an der langjährigen Praxiserfahrung in der Antriebstechnik und der Flexibilität in der Umsetzung innovativer Lösungen. Für den Antriebsspezialisten Baumüller, der über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Elektromotoren verfügt, die in allen Branchen des Maschinenbaus zur Anwendung kommen, liegt der Schritt daher nahe, diese Technologien für den Einsatz in der Fahrzeugtechnik weiterzuentwickeln.

Baumüller verfügt über eine breite Palette an Motoren in allen Leistungsklassen und Ausprägungen, die Synchron-, Asynchron, Torque- und Scheibenläufer-Motoren umfasst. Diese lassen sich in den unterschiedlichsten Anwendungsfällen in mobilen Antriebskonzepten einsetzen. Drehmomentenstarke Torque-Direktantriebe finden unter anderem als Radnabenantriebe Verwendung, Drehstrom-Synchron- und -Asynchron-Motoren werden als Hauptantriebe vor dem Getriebe eingesetzt. Als Hilfsantriebe für die maschinenseitige Peripherie und Arbeitsgeräte stehen Servo- und Scheibenläufermotoren in fein abgestuften Baugrößen zur Verfügung. Darüber hinaus weisen die meisten Motortypen eine optionale Wasserkühlung auf, die aufgrund ihrer Geschlossenheit und kompakten Bauweise optimal für den Einsatz in mobilen Maschinen geeignet ist. Zudem erleichtert ein Baukastensystem, individuell auf die jeweiligen Kundenanforderungen zugeschnittene Motorlösungen zu konzipieren.

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