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Erleichtert wird dies durch eine neue Generation von CAN-Transceivern, die ein partielles Aufwachen unterstützten. Diese sollen in der Norm ISO 11898-6 international standardisiert werden. Erste Chips sind bereits auf dem Markt. Sie sind vor allem für batterie-betriebene Systeme interessant, beispielsweise für Leicht-Elektro-Fahrzeuge (Pedelecs, E-Bikes, usw.). Ein CiA-Arbeitskreis entwickelt derzeit mit dem EnergyBus e.V. ein entsprechendes mehrteiliges CANopen-Anwendungsprofil (CiA 457). Eine Task-Force wird darüber hinaus für selektiv aufweckbare CANopen-Geräte eine Applikationsschrift verfassen, wie man diese Funktionen in CANopen nutzen sollte.
Um Geräte zu entdecken, die beispielsweise durch Alterungsprozesse oder durch Fehler mehr Energie verbrauchen als üblich, muss man den Energieverbrauch messen. Dazu wird das CANopen-Profil CiA 458 entwickelt. Es kann in einem Stand-alone-Gerät oder als zweites „logisches Gerät“ in jedem CANopen-Modul implementiert werden. Mit diesem Messgerät lässt sich auch die Rückspeisung eines elektrischen Antriebes messen.
CANopen-Geräteprofile für erneuerbare Energien
CiA-Mitglieder sind auch bei den regenerativen Energiequellen aktiv. CANopen wird schon seit Jahren für Pitch-Control-Aufgaben in Windenergieanlagen eingesetzt. Dabei lassen sich sowohl elektrische (CiA 402) als auch hydraulische (CiA 408) Stellglieder mit CANopen-Interface einsetzen. Die Erfassung der Rotorstellung erfolgt dabei mit CANopen-Encoder (CiA 406).
Für photovoltaische Anlagen wurde das CANopen-Profil CiA 437 entwickelt, das im Frühjahr in der zweiten Version herausgegeben wird. Dieses Profil beschreibt sämtliche Geräte-Schnittstellen der Photovoltaik-Anlage vom Wechselrichter über die Strangsteuerung und die Nachführeinheiten bis hin zu den Wettersensoren. Dies wird die Systemintegration und die Wartung erheblich vereinfachen. Außerdem ist der Systemlieferant nicht mehr von einem Zulieferer abhängig.
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