Sensor Induktive Leitfähigkeitsmessung mit vielen Einsatzmöglichkeiten

Redakteur: Ines Stotz

Mit dem ISL 05x bietet Baumer einen Sensor zur induktiven Leitfähigkeitsmessung mit integrierter Kompensation der Medientemperatur und sehr kurzer Ansprechzeit (<3 s) an. Er verfügt

Anbieter zum Thema

Mit dem ISL 05x bietet Baumer einen Sensor zur induktiven Leitfähigkeitsmessung mit integrierter Kompensation der Medientemperatur und sehr kurzer Ansprechzeit (<3 s) an. Er verfügt über eine 3A-Zulassung und eignet sich für vielfältige Anwendungen in der Lebensmittelindustrie, aber auch bei der CIP-Reinigung unterschiedlichster Anlagen. Mit seinem Messbereich von 0 bis 999 mS/cm deckt der ISL sämtliche Anwendungen ab, die in der Lebensmittelindustrie möglich sind.

Der kompakte, komplett aus korrosionsbeständigem Edelstahl und PEEK gefertigte Sensor kann in direktem Kontakt mit dem Medium in Rohrleitungen ab DN40 installiert werden. Durch seine kurze Ansprechzeit von <3 s erlaubt er sehr präzise Messungen. Mit dem hygienegerechten G1-Prozessanschluss ist ein ISL in mehreren Anwendungen einsetzbar, was Einsparungen bei den Beschaffungskosten ermöglicht. Eine unmittelbare Kontrolle vor Ort, die besonders bei manuell gesteuerten Reinigungsprozessen von Vorteil ist, wird unterstützt durch die rechnerunabhängige Konfiguration mittels eines einzigen Schalters sowie die integrierte LCD-Anzeige für Leitfähigkeit (mS/cm) und Temperatur. Der erweiterte Temperaturbereich des ISL von –20 bis 130°C qualifiziert den Sensor auch für den Einsatz in SIP-Anlagen (Sterilisation in Place). Der ISL hat für Leitfähigkeit und Temperatur jeweils einen Signalausgang von 4 bis 20 mA.

In der Nahrungsmittelindustrie dient die Messung der Leitfähigkeit von Flüssigkeit beispielsweise zur Kontrolle der Salzkonzentration bei der Käseherstellung sowie zur Trennung von Medium und Reinigungswasser in Produktionsanlagen. Auch in anderen Branchen werden Leitfähigkeitssensoren dort eingesetzt, wo es verschiedene Flüssigkeiten genau voneinander zu trennen gilt, etwa in CIP-Anlagen (Cleaning in Place), bei denen alkalische und saure Reinigungsflüssigkeiten voneinander bzw. vom Spülwasser unterschieden werden müssen.

Die induktive Leitfähigkeitsmessung basiert auf dem Prinzip eines Transformators. Die Flüssigkeit, die durch eine Öffnung des Sensorkopfs fließt, bildet den Kern des Transformators. Die Primärspule auf der einen Seite der Öffnung wird mit einer Wechselspannung gespeist. Auf der anderen Seite der Öffnung wird die durch die Sekundärspule induzierte Spannung gemessen. Da die Leitfähigkeit eines Mediums von dessen Temperatur abhängt, müssen aussagekräftige Messungen stets die Medientemperatur mit berücksichtigen. Der ISL kompensiert diesen Temperatureinfluss automatisch.

SPS/IPC/Drives Halle 4A, Stand 341

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:364253)