Prognose Industrielle Bildverarbeitung wächst 2022 um 8 Prozent

Quelle: VDMA

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Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland treibt den Umsatz in der Branche nach oben. Der VDMA geht davon aus, dass der positive Trend anhält.

Das produzierende Gewerbe ist die größte Kundenbranche der industriellen Bildverarbeitung aus Deutschland und kommt auf einen Marktanteil von rund 60 Prozent.
Das produzierende Gewerbe ist die größte Kundenbranche der industriellen Bildverarbeitung aus Deutschland und kommt auf einen Marktanteil von rund 60 Prozent.
(Bild: Senswork GmbH)

Die VDMA Fachabteilung Machine Vision hat ihre Prognosen für die Wirtschaftsleistung der industriellen Bildverarbeitung in Deutschland vorgelegt. Laut einer Mitteilung wird die Branche 2022 voraussichtlich einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro erzielen. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen profitieren vor allem durch die starke Nachfrage aus dem Ausland.

Die Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten und -systemen entwickelte sich 2021 stärker als erwartet und stieg in Deutschland um 16 Prozent auf einen Branchenumsatz von 3,1 Milliarden Euro, heißt es weiter. Der VDMA geht davon aus, dass der positive Trend sich in den kommenden Jahren trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage fortsetzen wird.

Indien mit plus 89 Prozent

Konkreter Treiber ist die Nachfrage nach Bildverarbeitungskomponenten und -systemen aus dem Ausland. So erzielten die deutschen Hersteller mit Komponenten 50 Prozent der Umsätze und mit Systemen 47 Prozent. In beiden Segmenten war vor allem der asiatische Markt eine treibende Kraft. Die Ausfuhren in asiatische Länder trugen bei den Komponenten 30 Prozent zum Umsatz bei, bei den Systemen 33 Prozent. Vor allem die Ausfuhren nach China stiegen 2021 stark an, aber auch Indien legte bei den Komponenten mit einem Plus von 89 Prozent kräftig zu.

Die Ausfuhren nach Nordamerika wuchsen 2021 um etwa 15 Prozent in beiden Segmenten. In Europa wuchs der Umsatz mit Komponenten ebenfalls um 15 Prozent. Bei den Bildverarbeitungssystemen wuchs er sogar um 22 Prozent.

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