Cybersicherheit Analysewerkzeug deckt Sicherheitslücken in Industriesoftware auf

Quelle: Universität Paderborn 1 min Lesedauer

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Software ist in der Industrie schon lange nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig kann sie jedoch das Einfalltor für Cyberkriminelle sein. Ein neues Tool soll es schon bald einfach machen, diverse Sicherheitslücken zu finden.

Angriffe von Hackern können hohe Schäden verursachen. Gerade die immer mehr vernetzte Industrie gilt als anfällig. (Bild:  MrPanya - stock.adobe.com)
Angriffe von Hackern können hohe Schäden verursachen. Gerade die immer mehr vernetzte Industrie gilt als anfällig.
(Bild: MrPanya - stock.adobe.com)

Forscher der Universität Paderborn haben mit der Entwicklung eines Analysewerkzeugs für Sicherheitslücken in Industriesoftware begonnen. Laut einer Mitteilung soll damit vor allem die falsche Verwendung von „Application Programming Interfaces“ (API) – Codes detektiert werden.

APIs beinhalten Befehle für allgemeine Funktionen oder ermöglichen die Interaktion mit einem externen System. Bei einzuhaltenden Standards oder komplizierten Programmieraufgaben ist der Einsatz von APIs hilfreich, heißt es weiter. Die falsche Verwendung könne aber auch zu Sicherheitslücken und enormen Kosten führen.

Um solche Fehler aufzudecken, wollen die Forscher das Programm „CogniCrypt“ weiterentwickeln. Bisher erkennt es nur die falsche Verwendung von kryptographischen APIs. Das statische Analysewerkzeug soll im Rahmen des neuen Projekts so angepasst werden, dass Programmierer es für ihre individuellen Einsatzgebiete nutzen können. Ziel der Forscher ist ein präzises und leicht adaptierbares Analyseprogramm für Entwickler in der Industrie.

Bei der Gestaltung des Werkzeugs steht neben der einfachen Anpassungsfähigkeit der Analyse an den Einsatzkontext auch eine verständliche Rückmeldung an Entwickler im Fokus, so die Forscher. Dadurch sollen sie dabei unterstützt werden zu erkennen, wo der Programmierfehler oder die API-Falschverwendung vorliegt.

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