Batterie-Standort Deutschland Industrieverbände warnen vor Stillstand in der Batteriebranche

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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In einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz fordern die Verbände eine industriepolitische Strategie für die Batteriezukunft.

Bis 2030 wird für Lithium-Ionen-Batterien ein globaler Markt von rund 155 Milliarden Euro erwartet, davon etwa 54 Milliarden Euro in Europa.  (Bild: ©  IM Imagery - stock.adobe.com)
Bis 2030 wird für Lithium-Ionen-Batterien ein globaler Markt von rund 155 Milliarden Euro erwartet, davon etwa 54 Milliarden Euro in Europa.
(Bild: © IM Imagery - stock.adobe.com)

Fünf führende Industrieverbände haben in einem offenen Brief vor einer Gefährdung des Batterie-Standorts Deutschland und Europa gewarnt. Laut einer Mitteilung von KLIB, VCI, VDA, VDMA und ZVEI droht das Batterieökosystem, das sich derzeit noch im Aufbau befindet, ohne industriepolitische Strategie zum Stillstand zu kommen. Die Verbände fordern von der Bundesregierung und der EU eine langfristig angelegte Strategie zur Stärkung der Batteriewertschöpfungskette – von der Rohstoffsicherung über Forschung und Entwicklung bis hin zur industriellen Produktion.

Mit einem gemeinsamen Acht-Punkte-Plan schlagen sie konkrete Maßnahmen vor, um Wettbewerbsfähigkeit, Souveränität und Arbeitsplätze zu sichern. Zwar begrüßen sie die Hightech-Agenda der Bundesregierung, sehen jedoch weiterhin gravierende Standortnachteile durch hohe Energiepreise, bürokratische Hürden und ein unattraktives Steuersystem.

Angesichts wachsender globaler Märkte – allein in Europa wird bis 2030 ein Volumen von rund 54 Milliarden Euro erwartet – warnen die Verbände vor einer zunehmenden Abhängigkeit von außereuropäischen Batteriezulieferern. Nur ein starkes, gemeinsames Batterieökosystem könne die technologische Souveränität Europas sichern und neues Wachstum in Schlüsselbranchen ermöglichen.

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