Megatron Inkrementalgeber in ausgezeichneter Roboterkonstruktion
Atlantis liegt in Frankreich. Zumindest war dies für ein Wochenende im Mai diesen Jahres der Fall, als die Eurobot 2009 ausgetragen wurde. Thema des Wettbewerbs waren die Tempel von Atlantis, die es galt, aus kleinen Bausteinen nachzubauen.
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Zwei Roboter stapeln farbige Steine um die Wette, und nach 90 Sekunden ist der mit dem größten Tempel der Sieger. Dabei muss der Roboter die Bausteine von unterschiedlichen „Steinbrüchen“ abholen, auf Baustellen bringen und dabei seinem Gegner ausweichen. Im K.O.-Verfahren wurde in der Finalrunde der beste tempelbauende Roboter ermittelt.
Elefant als erfolgreicher Baumeister
Einer der 16 Finalisten war der Roboter „Elefant“ der TU Dresden. Dieser erhielt außerdem den Jury-Preis für die beste Konstruktion. Für die vollständig autonom arbeitenden Roboter ist eine genaue Positionsmeldung von entscheidender Bedeutung. Die Inkrementalgeber MIB18 von Megatron kommen hier in mehreren Funktionen zum Einsatz. Sie dienen als Basissensor für die punktgenaue Positionierung des gesamten Roboters im Wettkampf und für die Absolutpositionierung einzelner Baugruppen. Im Handlingsystem des „Elefant“ geben sie Rückmeldung über die Position des Greiferarms. Die Auflösung beträgt 12 bit mit bis zu 1024 Impulsen pro Umdrehung. Die Signalübertragung erfolgt über zwei Kanäle, zusätzlich gibt es einen Referenzimpuls. Konfektioniert ist der MIB18 mit einem Flachbandkabel.

Die magnetischen Winkelsensoren gibt es bei Megatron als Absolut- oder Inkrementalwertgeber. Sie sind in den meisten Baugrößen in einem leichten und robusten Aluminiumgehäuse untergebracht und mit Kugellagern ausgestattet.
Als MAB25A steht eine besonders wirtschaftliche Ausführung mit Kunststoffgehäuse und Polymer-Gleitlagern zur Auswahl. Durch die Verwendung von Magneten arbeiten die Sensoren kontaktlos und damit verschleißfrei. Sie sind gegenüber Erschütterungen unempfindlich und von Nässe und Schmutz entsprechend IP 65 oder höher geschützt.
Der alles alleine kann – Sensorik für Roboter von morgen
Der Traktorroboter von Christian Lenk hat den richtigen Orientierungssinn, mit dem er sich fahrerlos auf dem Feld bewegen kann. Arbeiten wie Dünger streuen lassen sich so vom PC aus steuern. Christian Lenk aus Schwabbruck überzeugte mit dieser Idee beim diesjährigen Jugend forscht-Wettbewerb und gewann für die GPS-Simulation einen Mobilfunk-Sonderpreis. Hier sorgte der magnetische Absolutwertgeber MAB25 für die genauen Positionsdaten.
Wenn die Position auf dem Feld zuverlässig erkannt wird, kann der Roboter über den PC funkferngesteuert die gewünschten Zielpositionen anfahren. Um die Position zu bestimmen, wird ein GPS-System simuliert, da für den Modellaufbau ein tatsächliches GPS zu ungenau wäre. Ein Trecker auf dem Feld, der ohne Fahrer arbeitet, muss natürlich außerdem in der Lage sein, Hindernissen auszuweichen, etwa einem stehenden Anhänger.
Christian Lenk ist 14 Jahre alt und schon mehrfach bei Jugend forscht im Bereich Technik dabei gewesen. Mit seinem Roboter als Pfadfinder hat er den Landeswettbewerb in Bayern gewonnen. Zusätzlich bekam er für seine GPS-Simulation einen Sonderpreis des Informationszentrums Mobilfunk.
Der Geschäftsbereich Industriesensorik von Megatron unterstützte beide Projekte mit den verwendeten Drehgebern. Die wirtschaftliche Sensorik des Putzbrunner Unternehmens zeigt sich in diesen Anwendungen fit für die Anforderungen der Zukunft.
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