Bildverarbeitung
Inspektion kritischer Infrastrukturen mithilfe KI-basierter echtzeitfähiger Drohnen

Von Silke von Gemmingen* 6 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz hat in der Bildverarbeitung für einen großen technologischen Sprung gesorgt. Vor allem autonome mobile Systeme profitieren von der neuen Technologie.

Intelligente Drohnen könnten die Inspektionsarbeiten an schwierig zugänglichen Stellen deutlich vereinfachen. (Bild: ©  yelantsevv - stock.adobe.com)
Intelligente Drohnen könnten die Inspektionsarbeiten an schwierig zugänglichen Stellen deutlich vereinfachen.
(Bild: © yelantsevv - stock.adobe.com)

Die Inspektion kritischer Infrastrukturen wie Energieanlagen, Brücken oder Industriekomplexe ist essenziell, um deren Sicherheit, Zuverlässigkeit und langfristige Funktionalität zu gewährleisten. Traditionelle Inspektionsmethoden erfordern immer wieder den Einsatz von Menschen in schwer zugänglichen oder riskanten Bereichen. Autonome mobile Roboter bieten hier großes Potenzial, um Inspektionen effizienter, sicherer und genauer zu gestalten. Insbesondere Uncrewed Aerial Vehicles (UAVs) in Form von Drohnen haben sich als vielversprechende Plattformen etabliert, da sie flexibel einsetzbar sind und selbst schwer zugängliche Bereiche aus der Luft erreichen können. Dabei ist eine der größten Herausforderungen, die Drohne präzise relativ zu den zu inspizierenden Objekten zu navigieren, um hochauflösende Bilddaten, Messwerte oder andere Sensordaten zuverlässig zu erfassen.

Eine Forschungsgruppe der Universität Klagenfurt hat dafür eine echtzeitfähige Drohne konzipiert, die auf objekt-relativer Navigation mithilfe künstlicher Intelligenz basiert. Mit an Bord: eine USB3 Vision Industriekamera aus der uEye LE-Familie der IDS Imaging Development Systems GmbH.