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Integrierte Auto-ID-Lösungen trotzen Wind und Wetter

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Transponder im Beton vertragen extreme Temperaturen

Der Trend in der Bauindustrie geht dahin, zunehmend mehr Fertigteile vorzuproduzieren und diese an die Baustellen zu liefern, seien es Gebäudeteile, Brückenkomponenten oder Fundamente für Windkraftanlagen. Die einzelnen Bauteile werden mit Transpondern ausgestattet und tragen somit die Informationen, für welche Baustelle, für welchen Einsatz und welche Position das Bauteil vorgesehen ist.

Bisher gab es immer wieder Probleme mit der nicht wetterfesten Kennzeichnung mittels Papier und Barcode. Diese lassen sich durch den Einsatz von witterungsunabhängiger RFID-Technologie ersetzen. Hierfür stehen Transponder zur Verfügung, die zum Teil extreme Temperaturbereiche wie -65 bis 210 °C vertragen und bis zur Schutzklasse IP 69k ausgelegt sein können - also ideale Eigenschaften für den witterungsbedingten Außeneinsatz.

Wetterfeste Lösungen im Bahnbetrieb

Anforderungen an RFID-Lösungen im Transportation- und insbesondere im Bahnbereich sind sehr hoch: Hier wird die Hardware beispielsweise im Außenbereich in der Nähe der Gleise installiert, um vorbeifahrende Züge zu erfassen bzw. um die Züge bei der Einfahrt in die Wartungshalle für Instandhaltungsarbeiten zu erfassen.

Damit ergibt sich die Notwendigkeit von witterungsbedingter Robustheit, ein hohes Maß an mechanischem Schutz, einer sehr hohen Lebensdauer insbesondere der RFID-Transponder - hier gibt es die so genannten „Permanent Tags“ - und schneller Lesefähigkeit der Reader. Diese Komponenten bieten ein im Außenbereich langfristig funktionierendes System.

Harting unterstützt Optimierung der Unternehmensprozesse

Diese Beispiele zeigen einen Ausschnitt bisher umgesetzter RFID-Integrations-Projekte. Ergebnis der Projekte ist durchgängig eine erhöhte Datentransparenz, die Rückverfolgbarkeit von Produkten, Qualitätssteigerung und höhere Effizienz der Prozesse. Fehlervermeidung, Prozesssicherheit und geringere Durchlaufzeiten ergeben sich als Effekte in den Prozessen.

Wenn es auch die menschenlose Fabrik durch den Einsatz von Auto-ID-Lösungen nicht geben wird, so werden die Menschen doch durch Technik, Steuerung und schnellere Informationen in der Arbeit unterstützt und von zahlreichen Routinetätigkeiten entlastet. Produktionsprozesse werden so schneller und kundennäher, Anlagen optimal gesteuert und besser ausgelastet. Service und Wartung von Maschinen erfolgen vom Schreibtisch aus, die Fertigung kann notwendige Produkt- und Prozessänderungen mit wenigen Klicks realisieren.

* Martin Marx, Leiter Vertrieb, Harting Auto-ID Solutions

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