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Elektromotor

Integrierte Elektronik erhöht Flexibilität von Gleichstrommotoren

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Besonders wichtig ist die serielle Schnittstelle, ein 1-Draht-Bus der nach dem Modbus-Protokoll arbeitet. Sie bietet die Möglichkeit, die Elektronik zu parametrieren, also an die Anwendung anzupassen. Damit können u.a. Rampen zur Beschleunigung und zum Bremsen oder die Zuordnung des analogen Sollwerts zu der Drehzahl eingestellt werden.

Direkter Netzbetrieb möglich

Außerdem lassen sich die Motoren über Gateways in andere Bus-Syteme wie CAN-Bus oder Profibus integrieren und auch mehrere Motoren untereinander vernetzen. Für den Einsatz in kundenspezifischen Anwendungen mit mehreren Antrieben kann über die Softwareprogrammierung ein direkter Netzbetrieb über den 1-Draht-Bus genutzt werden. Dies ermöglicht, dass ein Antrieb im Mastermodus arbeitet und die anderen als Slaves, wobei die dann freien Anschlüsse als Meldeeingänge und -ausgänge genutzt werden können. Somit lassen sich komplexe Abläufe ohne separate Elektroniksteuerung umsetzen.

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Die Software mit einem 2-Quadranten-Drehzahlregler bietet vielfältige Funktionen und kann an Kundenbedürfnisse angepasst werden. Beispielhafte Möglichkeiten sind:

  • die Hinterlegung von Lastkennlinien
  • Integration von Funktionsabläufen für Maschinen und Apparate nach Kundenvorgabe
  • Hinterlegung von Grenzwerten und Parametern wie z.B. Drehzahlgrenzwerte, Rampen, Ströme Getriebeübersetzungen etc.

Zunächst wird der Motor mit einer maximalen Abgabeleistung von bis zu 100 W angeboten. Der Drehzahlbereich beträgt 750 bis 4000 Upm, soll aber demnächst auf einen Regelbereich von 10:1 erweitert werden. Derzeit arbeitet man bei Rotek bereits an einer fast doppelt so leistungsstarken Ausführung auf Basis von 48 V, die im Laufe des kommenden Jahres verfügbar sein soll.

Punktet mit variabler Geschwindigkeit

Mögliche Einsatzgebiete des Romotion ergeben sich aus seinen besonderen Eigenschaften. Seine Stärken kommen überall dort zum tragen, wo eine variable, aber vom Drehmoment unabhängige Geschwindigkeit, eine hohe Leistungsdichte und lange Lebensdauer gefordert sind. Schon vor der Markteinführung trifft der Romotion bereits auf das Interesse der Kundschaft aus den Bereichen Intralogistik, Pumpen, Maschinen- und Gerätebau.

Durch das Baukastensystem von Rotek sind dabei vielfältige anwendungsspezifische Antriebslösungen möglich. Die Antriebe werden zunächst in Verbindung mit Planetengetrieben angeboten. Darüber hinaus sind Schnecken- und Stirnradgetriebe lieferbar. Mechanische Anpassungen sind für Rotek praktisch der Normalfall. (ud)

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