Steuerungen Integrierte elektronische Nockensteuerung
Auch in Zeiten schneller SPS-Steuerungen sind elektronische Nockensteuerungen unerlässlich. Dynamische Totzeitkompensation sowie positions- oder zeitabhängiges Setzen der Ein- und
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Auch in Zeiten schneller SPS-Steuerungen sind elektronische Nockensteuerungen unerlässlich. Dynamische Totzeitkompensation sowie positions- oder zeitabhängiges Setzen der Ein- und Ausschaltpunkte erfordern Rechenleistungen und Konfigurationsmöglichkeiten, die bei SPS in der Regel nicht vorgesehen sind. Deutschmann Automation, führender Hersteller von elektronischen Nockensteuerungen und Produkten für die industrielle Datenkommunikation, hat mit der Rotarnock-Serie, bei der die gesamte Nockensteuerung in das Gehäuse des Absolutwertgebers integriert ist, einen gänzlich neuen Weg beschritten. Durch die Integration entfällt die Verkabelung des Gebers; die Ausgänge der Nockensteuerung liegen direkt am Stecker an.
Als Basis- und Komfortversion erhältlich
Die Rotarnock-Versionen 80 und 100 verfügen über eine integrierte Profibus-Schnittstelle. Über entsprechende Gateways von Deutschmann lassen sich die Steuerungen auch an alle anderen marktgängigen Feldbusse anbinden. Rotarnock 80 eignet sich mit einer Auflösung von 360 Inf./ Umdr., acht Schaltausgängen und bitweiser Totzeitkompensation für verschiedenste Standard-Anwendungen. Das Gerät lässt sich entweder über eine komfortable PC-Oberfläche, die ProfibusDP-Steuerung oder eines der leistungsstarken Deutschmann-Terminals aus der Term-Serie bedienen. Das High-End-Model Rotarnock 100 zeichnet sich durch eine Auflösung von 4096 Inf./Umdr.aus und besitzt 16 Ausgänge. Die hohe Belastbarkeit der Schaltausgänge mit 700 mA reduziert zusätzliche Kosten im Schaltschrank. Deutschmanns Software Winloc 32 bietet in der Basisversion eine einfache grafische Benutzerschnittstelle für die Programmierung von Rotarnock unter Microsoft Windows XP. Zusätzliche Features in der Komfortversion sind unter anderem die Online-Visualisierung der Schaltwerkszustände, die Möglichkeit, Daten von einem Schaltwerk auf andere Schaltwerke zu übertragen, Teach-In Funktionalität sowie eine Funktion zum Vergleich mehrerer Schaltwerke. Der Benutzer kann alle Gerätedaten als vollständige Dokumentation ausdrucken und die Zusammenstellung selbst bestimmen. Die Geräteausführungen mit Profibus lassen sich sehr einfach an die Siemens Simatic S7 und andere SPS und Soft-SPS anbin-den. Der Datenaustausch zwischen der SPS und dem Nockenschaltwerk erfolgt über einen Datenbaustein. Mit dem kostenfrei zur Verfügung stehenden Datenbausteingenerator kann der Anwender den Datenbaustein für die S7 selbst erzeugen; auch die für die S7-Profibus-Anbindung benötigten Hantierungsbausteine sind kostenfrei erhältlich. Für den schnellen Aufbau im Labor zu Testzwecken bietet Deutschmann zudem ein Rotarnock-Starterkit an.
SPS/IPC/Drives 2009: Halle 6 Stand 409
(ID:326204)