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SPS-Programmiersoftware mit grafischer Benutzeroberfläche
Der PX Developer ist eine speziell auf die Prozesstechnik ausgerichtete SPS-Programmiersoftware mit grafischer Benutzeroberfläche. Prozess- und Steuerungsabläufe können damit einfach und anschaulich erstellt, nach Fehlern durchsucht und überwacht werden. Die Programmierung der Regler erfolgt in der Funktionsbausteinsprache durch Ziehen und Loslassen (drag and drop). Vorgefertigte Funktionsbausteine werden mit dem Mauszeiger ausgewählt, auf dem Bildschirm platziert und grafisch verschaltet. Komfortable Funktionen, wie das automatische Erzeugen der Bedienbilder für die Prozessregler, sparen nicht nur Entwicklungszeit und Kosten, sondern sorgen auch für eine hohe Transparenz der Regelungsprozesse. Weitere übersichtliche Bildschirmmasken für die Reglerparametrierung, Inbetriebnahme, Alarmverwaltung, historische Trendverfolgung und Diagnose stehen ebenfalls ohne zusätzlichen Programmieraufwand zur Verfügung.
Flexible Automatisierungsplattform
Mitsubishi Electric hat die modulare Steuerung MELSEC System Q in den letzten Jahren kontinuierlich für Aufgaben in der Prozessindustrie erweitert. Zur Verfügung steht heute ein Steuerungssystem, das die Möglichkeit zum Aufbau redundanter Systeme, den Komponentenaustausch im laufenden Betrieb sowie eine hohe Flexibilität bei Stufenkonzepten durch ein transparentes Kommunikationssystem bietet und dabei eine hohe Systemverfügbarkeit und maßgeschneiderte Konfigurationen gewährleistet.
So haben Anwender etwa die Wahl zwischen vier speziell für die Prozessautomatisierung entwickelten Hochleistungsprozessoren. Die für den Einzel- und Multiprozessorbetrieb der Automatisierungsplattform ausgelegten speicherprogrammierbaren Steuerungen sind mit 52 spezifischen Prozessregelungsfunktionen ausgestattet. Die Funktionsbibliothek umfasst neben gängigen Regelalgorithmen wie schnelle Proportional-Integral-Differenzial-Regler (PID) auch komplexe kaskadierte PID-Regelkreise, die somit nicht mehr aufwendig programmiert werden müssen. Alle Prozess-CPU-Module unterstützen auch das schnelle Steuerungsnetzwerk CC-Link IE (Control and Communication Link Industrial Ethernet) mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde. Abgerundet wird das System durch einen PLC Batch Server für die Rezepturverwaltung, ein Mikroprozessormodul mit Echtzeitbetriebssystem für die Programmierung von Fertigungs- und Prozesssteuerungen in Hochsprache (C/C++) sowie auf die Steuerungstechnik abgestimmte Bediengeräte.
Das Multiprozessorkonzept der Steuerung, das bis zu vier CPU-Module auf einer Plattform unterstützt, bietet für Anwendungen in der Prozessindustrie große Vorteile. Es ermöglicht die Zusammenfassung unterschiedlicher Aufgaben in einer Steuerung bei gleichzeitig voneinander entkoppelter Bearbeitung durch speziell darauf ausgerichtete CPU-Funktionen.
Halle 3.0, Stand A35-A36
Stefan Knauf, Produktmanager Modulare Steuerungssysteme, Mitsubishi Electric Europe
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