Pro & Contra Integrierte versus heterogene Engineeringsysteme
Die Gesamtkosten fürs Engineering steigen gewaltig. Die Ursachen: der immer größer werdende Aufwand je Projekt und der hohe Stundensatz für Ingenieure. Da dürfen die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Unterschiedliche Ansätze – integrierte vs. heterogene – sollen helfen.
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Pro: Um die rasch ansteigenden Kosten fürs Engineering in den Griff zubekommen, setzt Siemens auf das TIA Portal. Ein Engineering-Werkzeug für alle Engineering-Aufgaben in der Automatisierung. Dazu Anton S. Huber, CEO Siemens Industry:
„Fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung sowie das Zusammenwachsen von virtueller und realer Welt sind entscheidende Treiber in der produzierenden Industrie. Unternehmen setzen immer stärker auf innovative und integrierte Software Technologien, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.
Mit der Digital Enterprise Platform arbeitet Siemens an einem übergreifenden Ansatz, der PLM-Software mit Engineering-Anwendungen und durchgängiger Automatisierung verbindet. damit schaffen wir die Basis für die zukünftige Industrie 4.0.
All das spiegelt sich auch auf unserem Standkonzept auf der Hannover Messe 2014 wider. Siemens unterstützt den gesamten Wertschöpfungsprozess seiner Kunden durch integrierte Industriesoftware basierend auf den entsprechenden Standards und durchgängigen offenen Software Technologien. Damit helfen wir die Workflows bei unseren Kunden signifikant zu verbessern und tragen so zur Steigerung von Produktivität und Effizienz der Unternehmen bei. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Verschmelzung von virtueller und realer Welt. Mit dem Siegeszug der Digitalisierung steht uns auch in der Produktionsentwicklung ein Paradigmenwechsel für die nächste Produktivitätsstufe bevor. Der idealerweise parallelen Entwicklung von Produkt und Produktionsprozess kann man mit den neuen Tools sehr nahe kommen, was Reduzierungen bei der Time to Market um bis zu 50 Prozent zulässt. Auch die Effizienzgewinne beim Engineering werden immer wichtiger. Die Unterstützung der Engineering-Prozesse mit leistungsfähiger Software ist einer der wichtigste Produktivitätshebel für die Industrie. Mit dem TIA Portal erzielen unsere Kunden u. a. durch die deutlich verbesserte, intuitve Bedienung eine messbare Beschleunigung beim Engineering und sammeln damit erhebliche Produktivitätsgewinne und Kostenvorteile ein.
Synchronisierte Zusammenarbeit bei größeren Projekten
Das TIA Portal wurde in der Version 13 in mehreren Funktionsbereichen verbessert – etwa im Diagnosekonzept, beim Know-how-Schutz und in der synchronisierten Zusammenarbeit bei größeren Projekten im Team. Zudem wurden weitere Engineeringtools wie die Scada(Supervisory Control and Data Acquisition)-Software Simatic WinCC V13 in die einheitliche Arbeitsumgebung integriert sowie auf Antriebsseite die Umrichterfamilie Sinamics G110M für die Projektierung im TIA Portal erweitert. Mit IDS geht Siemens auch in der Antriebstechnik den entscheidenden Schritt in Richtung Fertigung der Zukunft. Erst das optimale Dimensionieren aller Teilkomponenten des Antriebssystems sowie die durchgängige Vernetzung mit der Steuerungs- und Fertigungsebene ermöglichen selbstoptimierende und autonome Fertigungsabläufe. Damit sind weitere Steigerungen in Produktivität und Energieeffizienz sowie ein nachhaltiger und kostengünstiger Betrieb über den gesamten Lebenszyklus erreichtbar.“
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