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IPC vereinfacht Fernüberwachung

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Fernüberwachung als Service-Bestandteil

„Ein großer Teil unserer Anlagen wird mit Wartungsverträgen über einen Zeitraum von zehn Jahren betrieben. Deshalb brauchen wir ein System, mit dem unsere Mitarbeiter vom Schreibtisch aus in kürzester Zeit erkennen können, welches Problem auf der Anlage existiert und wie das Problem aus der Ferne zu lösen ist“, verdeutlicht Pollmeier die Zielsetzung für eine effiziente Fernüberwachung. Im Sokratherm-Werk Nordhausen koordinieren jetzt vier ehemalige Inbetriebnehmer den Service und geben sowohl den eigenen Mitarbeitern im Feld als auch den Betreibern der BHKW Hilfestellung, spielen Software-Updates auf, analysieren Fehler und optimieren die Anlagenfahrweise.

Die Servicetechniker können via PC, Notebook und Smartphone online über einen mehrfach gesicherten Zugriff auf die Betriebsdaten zugreifen. Alle Ereignisse, die den Betrieb beeinträchtigen, werden aufgezeichnet und je nach Eskalationsstufe dem Bedienpersonal angezeigt. Inzwischen nutzen auch Kunden das Fernüberwachungssystem und lassen sich Statusmeldungen auf ihrem Smartphone anzeigen.

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Wie wichtig die Fernüberwachung inzwischen ist, zeigt die Installation von drei BHKW-Modulen in chilenischen Krankenhäusern. Zurzeit baut Sokratherm ein Servicepartnernetz in diesem Land auf. Aber die Überwachung des reibungslosen Betriebes geschieht immer noch von Nordhausen aus.
„Das sind Dinge, die wir im Zuge der Gesamtumstellung angepackt haben und die ohne die Beckhoff-Steuerungen nicht möglich gewesen wären“, resümiert Prokurist Klaus Pollmeier. „Dieses Gesamtpaket aus Regelungsperformance, Fernüberwachungsperformance und elektronischer Wartungsdokumentation mit automatisierter Auswertung hat am Markt kein Mitbewerber. Damit erreichen wir maximale Transparenz gegenüber unseren Kunden.“

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