Sicherheitstechnik

Keine Chance für Cyber-Kriminalität: So lassen sich Anlagen vor unbefugten Zugriffen absichern

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Beidseitige Absicherung von Leitungen durch VPN und Firewall

Setzt der Anwender ein eigenes Leitungsnetz für die Kommunikation mit Außenstationen ein, steht die physikalische Absicherung der Leitungen im Vordergrund. Trotzdem können mutwillige oder zufällige Ausfälle der Kabel nicht ausgeschlossen werden. Deshalb sollte der Anwender robuste Übertragungstechnologien nutzen, die über Diagnosemöglichkeiten verfügen, sodass frühzeitig auf Störungen reagiert werden kann. In diesem Umfeld hat sich zum Beispiel die SHDSL-Technologie am Markt etabliert. Sie ermöglicht eine Ethernet-Kommunikation über Zweidraht-Leitungen. Mit dem SHDSL-Extender-System von Phoenix Contact lassen sich Leitungsausfälle frühzeitig erkennen sowie ein redundanter Ring aufbauen. Auf diese Weise detektiert das Extender-System undichte Muffen in Fernwirkleitungen, bevor es zu einem Kommunikationsabbruch kommt. Damit ist nach heutigem Stand der Technik für eine maximale Ausfallsicherheit gesorgt.

Um die Datenweiterleitung über öffentliche oder private Leitungsnetze vor unbefugten Zugriffen zu schützen, sollten an beiden Enden des Kabels Systeme mit VPN- (Virtual Private Network) oder Firewall-Technologie verwendet werden. Durch den Einsatz eines VPN-Tunnels lässt sich die Kommunikation weder abhören noch manipulieren. Die Firewall verhindert wiederum, dass Schadsoftware oder fremde Kommunikation eingeschleust wird. Für diesen Anwendungsbereich empfiehlt sich die Produktfamilie FL mGuard von Phoenix Contact. Aufgrund ihrer ständigen Updates sichern die Hardware-basierten Security-Systeme die Anlagen umfassend ab und passen sich flexibel an neue Bedrohungen an.

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Zuverlässiger Partner für eine zukunftssichere Kommunikation

Der Mobilfunk ist genauso zu betrachten wie die Datenübertragung über ein öffentliches Kabelnetz. Das heißt auch hier sind geeignete Schutzmaßnahmen an beiden Enden der Kommunikation umzusetzen. Dazu stehen Mobilfunkrouter mit VPN- und Firewall-Technologie in verschiedenen Leistungsklassen zur Verfügung. Da Außenbauwerke oder externe Maschinen zumeist nur einen VPN-Tunnel aufbauen, kann der Anwender auf ein kompliziertes, weil umfassend konfigurierbares Security-System verzichten. Oft reichen ein bis zwei VPN-Verbindungen und eine angemessen skalierbare Firewall aus, um ein optimales Schutzniveau zu erreichen.

Alle industriellen Kommunikationsprodukte von Phoenix Contact sind seit vielen Jahren am Markt erhältlich und werden täglich in unzähligen Industriebereichen und Anwendungen genutzt. Die Komponenten, Systeme und Lösungen erfüllen dabei höchste Umwelt- und Sicherheitsanforderungen. In Kombination mit dem vielfältigen Beratungs- und Dienstleistungsangebot zum Thema IT-Sicherheitsgesetz erweist sich Phoenix Contact somit als zuverlässiger Partner für eine zukunftsgerichtete Kommunikationstechnik.

* Tim Simon Leßmann, Mitarbeiter im Bereich Produktmarketing Wireless, Phoenix Contact Electronics in Bad Pyrmont

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