PC-basierte Steuerung mit echter Offenheit im Schiffbau

Kompakte Steuerung auf großer Fahrt

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Produktionssicherheit via Remote Control

In zwei IBH Hochleistungs-Industrie-PCs ist die Steuerung untergebracht. Deren standardisierte Architektur erlaubt es dem Kunden, Features vom klassischen PC zu nutzen. So kann beispielsweise die Datensicherung problemlos selbst vorgenommen werden. Standardisierte Schnittstellen – wie Ethernet oder USB -, die im Consumer-Markt üblich sind, erlauben ein Datenhandling ohne Spezialkenntnisse. Die Steuerung kann deshalb auch sehr einfach in ein vorhandenes PC-Netzwerk eingebunden werden.

Sollte evtl. doch einmal ein Problem auftauchen — via Remote Control kann der IBH Service umgehend darauf reagieren, der Kunde erhält somit möglichst weitreichende Produktionssicherheit.

Dokumentation direkt auf der Maschine

Ein weiterer pfiffiger Nutzen offenbarte sich während der Inbetriebnahme: Die Dokumentation direkt auf der Maschine. So wurden gezielt Teile der Dokumentation als HTML und PDF ausgelesen und in die Visualisierung eingebunden. Der Bediener kann sich so schnell und mit Hilfe von gewohnten Browser-Funktionen (Such/Finden-Optionen) im Steuerungs-Bedienungs-Menü an der Maschine informieren, ohne lange dicke Handbücher wälzen zu müssen.

Und die Frage nach der Zukunftssicherheit seiner Steuerungen lässt bei Roland Jaensch Gelassenheit aufkommen. „Im Grunde altern die offenen IBH-CNCs nicht“, so der Steuerungs-Spezialist. Denn die technische Entwicklung bringe schnellere Prozessoren und verbessere Arbeitsspeicher. Neuerungen könnten immer wieder als Upgrade zur Leistungsverbesserung einfließen. Er spricht aus den Erfahrungen einer mehr als 30-jährigen Geschichte der macro-Baureihe. Viele Werkzeugmaschinen mit diesen Steuerungen verrichten noch heute zuverlässig ihren Dienst.

Dass im globalen Wettbewerb auch auf deutschen Werften weiterhin Schiffe gebaut werden können, hängt sicher nicht zuletzt von solchen Lösungen ab, wie sie auf der Meyer Werft realisiert wurden. Hochspezialisierte und innovative Partner fanden zusammen, um im Wettstreit der Werften für Papenburg einen wichtigen Vorsprung herauszuholen.

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