KI-Serie, Teil 1
Ein Sicherheitsthema: KI in der Automation

Von Ralf Steck, freier Fachjournalist, Friedrichshafen 6 min Lesedauer

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Mit dem Erscheinen von Chat-GPT ist erstmals ein Computerprogramm in der Lage, eigene Antworten auf unsere Fragen zu erzeugen. Und Fragen gibt es einige: Wie verändert künstliche Intelligenz die Welt der Automatisierung und der Produktion, wo kann sie helfen? Und vor allem: Tut sie, was sie soll, mit ausreichender Sicherheit?

Künstliche Intelligenz ist keine Universallösung, sondern hat Vor- und Nachteile.(Bild:  fotomek - stock.adobe.com)
Künstliche Intelligenz ist keine Universallösung, sondern hat Vor- und Nachteile.
(Bild: fotomek - stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Multitalent, das in vielfältiger Weise eingesetzt werden kann, um Prozesse und Abläufe zu steuern, zu überwachen und zu analysieren. Einige dieser Einsatzmöglichkeiten sind sogar seit Jahren Routine. Doch wie immer bei neuen Technologien gilt auch hier: KI ist keine Universallösung, sondern hat Vor- und Nachteile. Der größte Nachteil der KI ist gerade ihren Funktionsweise – niemand versteht, wie KI zu ihren Entscheidungen kommt. Das bedeutet, dass die Sicherheit KI-gesteuerter Prozesse sehr genau evaluiert werden muss.

Ein Blick auf die zugrundeliegende Technologie zeigt, in welchen Einsatzszenarien sich KI besonders sinnvoll einsetzen lässt. Da die Technologien, die sich hinter dem Begriff „KI“ verbergen, sehr unterschiedlich sind, ist nicht jede Aussage im Folgenden wissenschaftlich scharf formuliert. Es geht eher darum, ein Verständnis für die grundlegenden Abläufe zu entwickeln. Überwiegend geht es hier um Technologien, die dem Bereich „Machine Learning“ zuzuordnen sind.