Befehls- und Meldegeräte

LED für Knebelschalter

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Die Spezialisten bei Weiler sehen in der neuen Reihe der Befehls- und Meldegeräte nicht zuletzt auch deshalb Vorteile, weil sich die Kontakte flexibel kombinieren lassen. So können 3 Module nebeneinander auf das Gegenstück und zwei hintereinander gesteckt werden. Schließer und Öffner sind auf diese Weise frei konfigurierbar und eine Kontaktvervielfältigung ist damit einfach zu realisieren. Armin Daum ergänzt: „Durch die taktile Rückmeldung mit hörbarem Einrasten der einzelnen Module wissen wir stets, dass die Kontakte sicher aufgeschnappt sind.“

Anbindung über Profinet möglich

Zur verbesserter Optik und Haptik kommen konstruktive Verbesserungen hinzu. Ein gutes Beispiel dafür sind Potentiometer wie sie an den Drehmaschinen für die Spindel und den Vorschub zur Verfügung stehen. Diese mussten früher aufwändig gelötet werden, heute dagegen können sie mit dem neuen Programm Sirius Act ganz einfach über eine Schraubverbindung angeschlossen werden.

Auch die Schlüsselschalter im Tableau der beiden Drehmaschinen sind nach Ansicht von Armin Daum sehr robust und „solide“ wie er es nennt. Gut ein Dutzend Taster, Schalter und Potentiometer sind an den beiden Präzisions-Drehmaschinen übersichtlich auf einem Aluminium-Tableau angeordnet, das Weiler komplett konfektioniert von Siemens bezieht und das über einen Zentralstecker mit einem Handgriff an die Maschinenelektrik angeschlossen wird. „Diese Lösung ist für uns sehr komfortabel und wirtschaftlich zugleich“, fasst Daum zusammen. Wer stattdessen seine Schalttafeln lieber selbst konfektioniert, erhält von Siemens Unterstützung. So gibt es einen eigenen Online-Konfigurator, der Auswahl und Bestellung spürbar erleichtert. Denn innerhalb der vier Designreihen gibt es nicht nur die Wahl zwischen Kunststoff- und Metallausführungen, sondern auch die Art der Signalübermittlung an die Maschinensteuerung ist überaus flexibel: So lassen sich die Befehls- und Meldegeräte nicht nur über die Standardverdrahtung anschließen, sondern auch via AS-Interface, IO-Link und sogar per Profinet. In Verbindung mit dem durchgängigen Design, dem modularen Aufbau und den vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten und dem Online-Konfigurator ergibt sich eine Reihe von Vorteilen gegenüber den bisher eingesetzten Produkten. „Das ist mit ein Grund, weshalb wir den Wechsel zur neuen Komponentengeneration sofort in die Wege geleitet haben“, fasst Daum zusammen und ergänzt: „Wir wollen damit auch ein Signal setzen, dass wir als Serienmaschinen-Hersteller stets offen sind für innovative Langfrist-Lösungen.“

* *Der Autor Michael Ufer arbeitet bei der Siemens AG, Nürnberg, in der Divison Digital Factory und betreut in der Einheit die Control Products.

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