Elektroindustrie Leichte Auftragszuwächse, aber schwächere Produktion bremsen Elektrobranche

Quelle: ZVEI 1 min Lesedauer

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Die Branchenzahlen stehen auf wackeligen Beinen und sorgen für Verunsicherung in den Betrieben. Nach zuvor vier Anstiegen in Folge ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektro- und Digitalindustrie im September 2025 stark abgesackt.

Der Druck auf die deutsche Elektroindustrie lässt nicht nach. (Bild: ©  IM Imagery - stock.adobe.com)
Der Druck auf die deutsche Elektroindustrie lässt nicht nach.
(Bild: © IM Imagery - stock.adobe.com)

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie haben im Spätsommer 2025 ein gemischtes Bild gezeigt. Während die Auftragseingänge im August leicht um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen konnten, bleibt die Produktion klar rückläufig, heißt es in einer Mitteilung. Laut ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann stiegen die Orders in fünf der vergangenen sechs Monate. Die Bestellungen aus dem Inland (+1,7 %) und Ausland (+1,4 %) entwickelten sich im August nahezu parallel. Besonders stark wuchs die Nachfrage aus der Eurozone (+8,2 %), während die Orders aus Drittstaaten erstmals im laufenden Jahr zurückgingen (-1,8 %).

Insgesamt liegen die Aufträge in den ersten acht Monaten des Jahres 3,3 Prozent über Vorjahr, getragen vom Auslandsgeschäft (+10,1 %), während die Inlandsnachfrage um 4,5 Prozent fiel. Gleichzeitig sank die reale Produktion im August um deutliche 5,6 Prozent. Für den Zeitraum Januar bis August ergibt sich ein Rückgang um 1,9 Prozent. Das liegt im Rahmen der vom Verband erwarteten Schrumpfung um rund zwei Prozent für 2025.

Auch beim Umsatz zeigt sich die Branche gedrückt: Mit 17 Milliarden Euro lag der August-Wert 2,1 Prozent unter Vorjahr. Besonders das Inlandsgeschäft schwächelte (-4,4 %), während die Auslandsumsätze nahezu stabil blieben. Kumuliert ergibt sich für Januar bis August ein leichtes Plus von 0,5 Prozent auf 144,6 Milliarden Euro.

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