Low-Code-Siegeszug

Low-Code setzt sich gegen übliches Coding immer mehr durch

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Auf die richtige Low-Code-Plattform kommt es an

Die Mehrheit der führenden Unternehmen, egal aus welcher Branche, nutze Low-Code, um qualitativ hochwertigere digitale Erlebnisse zu schaffen, die Back-End-Automatisierung zu verbessern und die allgemeine Geschäftsagilität zu erhöhen. Diese Vorreiter benötigten eine Low-Code-Plattform, die schnelle Veränderungen, die Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und IT, die Erneuerung von Legacy-Systemen und eine Anpassung an die sich verändernden Erwartungen von Kunden und Mitarbeitern unterstütze.

Um die Wertschöpfung für die Anwender zu beschleunigen, hat Mendix nach eigenen Angaben mit branchenführenden Integrationspartnern und ISV-Lösungsentwicklern branchenspezifische Ökosysteme für die wichtigsten Branchen geschaffen, um die Mendix-Plattform mit zusätzlichen anpassbaren Vorlagen, Konnektoren und Lösungen zu füllen. Diese unterstützen etwa die Underwriting-Automatisierung im Versicherungswesen, das institutionelle Onboarding im Bankwesen sowie den Schichtwechsel im Einzelhandel.

Produktion und Logistik setzen verstärkt auf Low-Code

Während der Pandemie nutzten die Hersteller Low-Code für die Verbindung mit Peripheriegeräten sowie zur Unterstützung von Logistik und Qualitätsbewertung. Heute wird der größte Bedarf an Low-Code in den Bereichen IT (50 Prozent), Produktionstechnik (43 Prozent), Produktdesign und Qualitätskontrolle gesehen. Es werde auch eingesetzt, um die Zusammenarbeit über mehrere Bereiche, Disziplinen und Regionen hinweg zu verbessern, und um mit Transportunternehmen und Zulieferern in Kontakt zu treten (64 Prozent). Ein vorrangiges Ziel ist die Nutzung von Low-Code als Brücke zwischen IT und OT, wie Mendix analysiert hat. Einige Unternehmen nutzen Low-Code, um frühere selbst entwickelte Altsysteme für Qualitäts- oder Fertigungsprozesse zu ersetzen. Für 39 Prozent der befragten ist es wichtig, dass sich die Low-Code-Anwendungen in bestehende Altsysteme integrieren lassen. Die Mehrheit (63 Prozent) nutzt Low-Code unter anderem, um Transport-, Logistik- und Lieferkettenprobleme zu bekämpfen.

Fertigungsspezifischere Anwendungsvorlagen sind gewünscht

Die beiden wichtigsten Vorteile bei der Anwendung von Low-Code in der Fertigung sind der Umfrage zufolge die verbesserte Prozess- (39 Prozent) und Datentransparenz (38 Prozent) im Hinblick auf Echtzeit. Zusätzlich unterstütze die Datenintegration diese Vorteile, denn sie ermögliche auch die gemeinsame Nutzung von Daten außerhalb der Konstruktion, eine verbesserte Auftragsvergabe und die Erstellung von mobilen und Workflow-Anwendungen. Die beiden größten Herausforderungen für die Fertigung sind dabei die Modernisierung der alten IT-Landschaft und die Produktionsüberwachung (beide 32 Prozent).

Die drei wichtigsten Anwendungsfälle in der Produktion sind derzeit Peer-to-Peer-Apps, Konnektivität mit Geräten in der Fertigung und Konnektivität mit vorhandener kommerzieller Software. Für die Zukunft wünschen sich die Befragten mehr fertigungsspezifische Anwendungsvorlagen. Sie möchten auch von unterwegs auf Altsysteme zugreifen können und Low-Code und seine KI-Funktionen mit IoT für eine intelligente Fertigung integrieren.

(ID:48673185)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung